Hans Witteborg

Das Rentier Rudolph


Das Rentier Rudolph vor dem Schlitten
vom Weihnachtsmann hat sehr gelitten.
Der hat es völlig ungefragt
von Werbefilm zu Film gejagt.
Und allen Tierschützern zum Trotz
floß aus der Nase ihm der Rotz.
Die war denn auch total gerötet,
in freier Wildbahn hätte man
aus Mitleid es getötet.

Die unbarmherzigen Strategen
der Werbebranche war´n dagegen.
Der Weihnachtsmann – in Treue fest –
gibt nach Silvester ihm den Rest.
Ein neuer Rudolph wird erscheinen
im nächsten Jahr. Es ist zum Weinen!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.12.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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