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Aus der Kategorie „Satire“ (Gedichte):

Robert Nyffenegger

Die Freuden des Alters


 
Man brüllt nicht mehr, man ist viel leiser.
Natürlich -  man würd sonst ja heiser.
Und was man sagt, ist ausgeklügelt
Braucht seine Zeit im Hirn gebügelt.
 
Man hört noch gut, was eim gefällt.
Man hört nicht zu, was eim vergällt.
Man sieht noch alles, was man will.
Bei allem andern bleibt man still.
 
Das Wasserlösen macht jetzt Freud,
Man hat ja schliesslich sehr viel Zeit.
Am Morgen spürt man seine Glieder.
Man ist am Leben, glücklich wieder.
 
Nachts knirscht man nicht mehr mit denZähnen
Tags ist man oft gerührt  zu Tränen.
Lässt Kamm und Bürste meistens liegen.
Man weiss sogar, man kann nicht fliegen.
 
Sofern man Kurioses spürt,
Der Weg direkt zum Doktor führt.
Und sei es auch nur prophylaktisch,
Im Alter wird man schliesslich taktisch.
 
Man trägt Ballast nicht mehr am Rücken.
Braucht sich nach Scheisskram nicht zu bücken.
Man rollt gemächlich vor sich her
Und nimmt das Leben nicht so schwer.
 
Die Liebe ist jetzt meist platonisch,
Doch griechisch ist auch sehr harmonisch.
Der Appetit ist recht gezügelt,
Der Durst nur selten noch beflügelt.
 
Mit andern Worten man ist weise
Und jeder fragt sich somit leise:
Wieso sind wir nicht so geboren
Und haben so viel Zeit verloren?
 

 




Die Rechte und die Verantwortlichkeit für dieses Gedicht liegen beim Autor (Robert Nyffenegger).
Das Gedicht wurde auf Wunsch von Robert Nyffenegger auf e-Stories.de aufgenommen - Vielen Dank!
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.10.2012. - Infos zum Urheberrecht




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