Petra Martínez Burgos

Auf in den Kampf!

(Aufruf einer Travian-Feldherrin 2011)

Keine Zeit, uns auszuruh'n,
Kämpfer, auf! Es gibt zu tun!

Wo sind denn all die wack'ren Recken?
Die Köpfe in den Sand am stecken????
Wollt ihr denn kampflos euch ergeben?
Nur müde aushauchen das Leben?

Oder aufrecht stehend sterben,
mit noch nehmen ins Verderben
wer uns Böses hat beschert?
Feigling ist, wer sich nicht wehrt!

Denn all together woll'n wir streiten,
gemeinsam gegen Feinde reiten!
Schon vergessen diesen Schwur?
Wo sind denn all die Streiter nur?

Auf geht es, Kämpfer, in die Schlacht -
denn hier wird nicht schlapp gemacht!
So lasset euer Horn erschallen,
und sammelt Ritter und Vasallen

tapfer, aufrecht, todesmutig,
wird die Schlacht auch noch so blutig.
Nicht im Schlafe soll'n verrecken
eure Helden, geht sie wecken!

Keine Zeit, euch auszuruh'n!
Los, Kämpfer, auf! Es gibt zu tun!

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.08.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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