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Aus der Kategorie „Poetische Weihnachtsbäckerei“ (Gedichte):

Georges Ettlin

Die Welt als romantische Düsternis


Ich habe einst mein Gretchen in den Baum gehangen,
so dörrt es dort, schwankt sachte  hin- und -her :
Es lächelt noch, man sieht kein grosser Schmerz, kein Bangen
und doch, die Augen sind schon matt und leer !

Im Schnee, wenn dann der Wolf und Luchs das Gretchen suchen,
da schleicht der Nikolaus durch kalten Wald und Eis :
Da denke ich an Gretchen, esse Nüsse, Kuchen,
auch wenn ich von des Waldes Düstenis schon weis !

Im Frühling dann, da werden ihr die Wänglein rot,
im Röcklein nisten froh die bunten Meisen :
Das trockne Gretchen ja, das ist schon lange tot,
bewacht von bösen Geistern, all`den leisen !

So kann ich unsren eignen Tod ertragen,
das Morden und die  Boseit in der Welt :
Das Gretchen, ja das Gretchen kann uns sagen,
warum das Leben uns hier nicht gefällt !


***

c/G.E.

 

 





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Das Gedicht wurde auf Wunsch von Georges Ettlin auf e-Stories.de aufgenommen - Vielen Dank!
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.10.2016. - Infos zum Urheberrecht




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Die Gedichte sind nicht autobiographisch, tragen aber Spuren von mir, wie ein herber Männerduft, der heimlich durch die Zeilen steigt.

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