Georges Ettlin

Die Liebe des armen Mannes

 
Das Leben war oft ohne Schuhe
dem armen Manne ohne Geld und Macht
und es hat die kalte Welt
den Hauch der Liebe heiss
und kinderreich gemacht.
 
Und glaubt der Mann der Mond ist tot,
dann mag er nur verderbtes Weib
und bläst erregt die stumpfen Bräute
wie Posaunen ohne Klang .
 
Und ewig tastet sich die Geilheit aus den heissen Männer-Stirnen
und das klaffende Geschlecht
der Frauen löffelt ...
 
MANN .
 
***
 
c/G.E.

Es gibt eine Armut, die sich die Liebe
nicht leistn kann. Sie erschöpft sich in
einer sexuellen Notdurft, die Kinder schafft,
die man sich finanziell nicht leisten kann.
Bis in die Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts
kam das oft vor, auch in der Schweiz.
Und die Pille war noch nicht erfunden und
die katholische Kirche war vor einer
gewissen Unterschicht völlig unangefochten sakrosant.
(Verbot einer angemessenen Antikonzeption)

Die Zeche der Armut mussten die Kinder zahlen,
durch Verzicht auf Bildung, Selbstbewusstsein
und einem gesunden langen Leben.

Doch, das ist heute alles vergessen...

Lieben Gruss von Georges
Georges Ettlin, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.05.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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