Sylvia Sebena

Fußabdruck im Sand

Fußabdruck im Sand
 
Ich saß am Strand,
sah einen Fußabdruck im Sand-
allein.
 
Er war genau wie ich,
so fühlte ich mich-
allein.
 
Eine Welle löschte ihn aus,
wusch seine Seele heraus-
allein.
 
Wer auch immer ihn hinterließ,
nichts mehr auf seinen Weg hinwies-
allein.
 
Ich ging, eine Welle kam,
meine Spur sie mir da nahm-
mein Sein.
 
allein.

Ich bin 15 und mache mir meine Gedanken über das Leben, so wie es zum Erwachsenwerden eben dazugehört. Dieses Gedicht habe ich mit 13 geschrieben, aus einer depressiven Phase heraus. Mitlerweile ist mir klar, dass jeder seine Spuren hinterlässt, wenn er auf Menschen zugeht. Doch manchmal packt mich wieder die Frage, was ein einzelner Mensch in seinem Leben erreichen kann, welche Spuren er tatsächlich hinterlässt. Ich denke, das ist eine wichtige Frage im Leben, die jeder für sich beantworten muss.Sylvia Sebena, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.09.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Wenn du bei dem Versuch, deine verschi…ne Beziehung mit dem undankbarsten Kerl, den es gibt, zu retten, in den Tod geschubst wirst …
Wenn du als das arme Opfer vor den Himmelspforten stehst und von einer Horde selbstverliebter Engel bedrängt wirst …
Wenn dein Hunger nach Rache deine Gedanken, dein Herz und deine Seele vernebeln … Betrittst du da den Himmel oder nimmst du womöglich die Abkürzung durch die Hölle? Wenn du dann noch die Chance bekommst, deinen verhassten Ex zu entsorgen …
Landest du womöglich als Specialagent direkt bei Luci denn nichts ist so schlimm, wie die Rache einer verschmähten Frau!

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