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„Das Osterlamm und der Wolf“ von Michael Reißig




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Datum:Aktion:
Ernst Woll (dr.wollversanet.de) Autoren-Steckbrief23.03.2016beantworten
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Lieber Michael,
ausgezeichnet, wie Du das gegenwärtig stark diskutierte Problem, dass Wölfe wieder bei uns heimisch werden sollen, mit Gedanken zum Osterlamm verknüpft hast. Ein gelungenes Gedicht. Es erinnert mich auch an meine Kindheit, wenn ich gezwungen wurde Osterlammbraten zu essen und dabei immer das quirlige, freudige Lammchen vor mir sah. Esse als Erwachsener bis heute keinen Braten von jungen Lämmern.
LG Ernst



monalisa (eMail senden) Autoren-Steckbrief21.03.2016beantworten
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Lieber Michael, als Veganerin finde ich dein Gedicht super! Der Wolf hat keine Wahl, er muss ein Tier reißen, wenn er überleben will. Aber der Mensch hat immer die Wahl, ob er mit seinem Essverhalten die grausame Massentierhaltung unterstützen will oder nicht. Aber ich weiß, ein schwieriges Thema! LG Mona

Anmerkung von Michael Reißig:
Liebe Monalisa, diesbezüglich gehen die Meinungen weit auseinander. Aber auch die Halter von Nutztieren werden durch die Wiederkehr des Wolfes um ihre Existenz gebracht. Vielen Dank für den ganz tollen Kommentar! LG. Michael (22.03.2016)


edreh (b.herrde46gmx.de) 21.03.2016beantworten
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Lieber Michael,
ein super Gedicht voller
sehr anspruchsstarken Metaphern!
Da lohnt sich mehrmaliges Lesen,
um zwischen Wolf und Lamm und
Mensch gut abzuwägen!!
Liebe Grüße
Bernd

Anmerkung von Michael Reißig:
Lieber Bernd, ich danke dir sehr für die anerkennenden Worte! Dies ist wahrlich ein Thema voller Widersprüche, das derzeit heiß diskutiert wird. LG. Michael (22.03.2016)


Margit Farwig (farwigmweb.de) Autoren-Steckbrief21.03.2016beantworten
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Lieber Michael,

ich kann mich gut erinnern, als die Wölfe abgeschafft wurden, es gab Ruhe für alle. Aber die unmögliche Tierliebe, mehr als Menschenliebe, will sich querstellen. Wir brauchen keine Wölfe, Schafe essen von Menschen ist kein Vergleich. Schaf ist Lebensmittel, mehr Menschen, mehr Bedarf. Das ist nichts Ungewöhnliches.

Liebe Grüße von Margit

Anmerkung von Michael Reißig:
Liebe Margit, dieses Lebensmittel ist ein Bestandteil langlebiger Traditionen. Da gebe ich dir recht. Die Schäfer bangen wirklich um ihre Existenz. Da sich der Wolf allerdings bereits zu stark vermehrt hat, sollte zumindest ein vorübergehender Abschuss kein Tabu mehr sein, ohne den Wolf gänzlich auszurotten. Am besten wäre die Findung eines Kompromisses, mit dem sowohl die Interessen der Naturschützer, als auch die Interessen der Tierzüchter leben können. Ist aber verdammt schwer, wenn zweierlei Interessen kollidieren. Ich danke dir von Herzen für den ausführlichen Kommentar! LG. Michael (22.03.2016)


FranzB (eMail senden) Autoren-Steckbrief21.03.2016beantworten
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Wie schrecklich es auch ist Michael, doch der Wolf reißt das Lamm nur seinem Hunger wegen. Der Mensch, dieser tötet zu oft aus anderen Gründen!!! Wölfe sind wunderschöne Tiere!!! Schmunzelgrüße jedoch Dir der Franz

Anmerkung von Michael Reißig:
Lieber Franz, es gilt, einen Kompromiss auszuhandeln, mit dem beide Seiten leben können. Ich danke dir für die trefflichen Worte! LG. Michael (22.03.2016)


rnyff (drnyffihotmail.com) Autoren-Steckbrief21.03.2016beantworten
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Ist auch hier in CH sehr aktuell. Der Wolf ist ein geschütztes Tier und darf nur mit Bewilligung abgeschossen werden. Aber in den letzten Tagen wurde gleich zwei Wölfe ohne Erlaubnis abgeschossen. Ich finde es gibt genügend Schafe und zu wenig Wölfe. Herzlich Robert

Anmerkung von Michael Reißig:
Lieber Robert, ein aktuelles Ereignis in Sachsen-Anhalt, bei dem ein Wolf gleich mehrere Schafe gerissen hatte, hat mich zu der Idee dieses Gedichtes inspiriert. Vielen Dank für den sehr interessanten Kommentar! LG. Michael (22.03.2016)


freude (adalberttele2.at) Autoren-Steckbrief21.03.2016beantworten
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Michael, auch das ist Ostern, das hast du gut rübergebracht.
LG Bertl.

Anmerkung von Michael Reißig:
Hallo Adalbert, dem TV habe ich entnommen, dass ein Wolf in Sachsen/Anhalt erneut eine Schafherde gerissen hat. Ich danke dir für die richtigen Worte! LG. Michael (21.03.2016)


Goslar (karlhf28hotmail.com) Autoren-Steckbrief21.03.2016beantworten
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Lieber Michael,

wohl kein Unterschied besteht
wenn's um Osterlämmer geht.
Denn der Mensch, der greift zum Messer
Darum ist er auch nicht besser
als der Wolf mit scharfen Zähnen,
ja das möchte ich erwähnen.
Das alles kommt auf dasselbe raus,
beide löschen Leben aus.

Liebe Grüße von Karl-Heinz

Anmerkung von Michael Reißig:
Lieber Karl-Heinz, da hast du vollkommen recht! Nicht der Wolf, sondern der Mensch ist das größte Raubtier auf Erden! Ich danke dir für den originellen Kommentar in Form dieses tollen Verses! LG. Michael (22.03.2016)


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