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Denn sie werden brennen

 



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Lotti_Amidala



Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 2796

BeitragVerfasst am: Mi Jun 13, 2012 3:48 pm    Titel: Denn sie werden brennen Antworten mit Zitat

Flammen.Um sie herum waren überall Flammen.Das Feuer würde sie verzehren.Immer näher rückte es und sie konnte nicht fliehen.
Mit einem lauten Schrei fuhr sie aus dem Schlaf und keuchte.Nur ein Traum,ein böser Traum.Sie zitterte am ganzen Leib und spürte wie der Wind durch alle Ritzen der kleinen Hütte drang und an ihren Haaren zupfte.Sie lauschte in die Dunkelheit.War da nicht ein Geräusch?Nein.Sie musste sich verhört haben.Leise stand sie auf und verließ die Hütte.Stumm betrachtete sie die anderen,ärmlichen Hütten um ihre eigene herum,die gemeinsam ein Dorf bildeten.Schon so viele Frauen waren aus ihren Hütten gebracht worden und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.Es schauderte sie,wenn sie an die schrecklichen Schreie dachte,die Nacht für Nacht aus den Folterkammern zu ihnen nach oben drangen.Nie wollte sie dorthingelangen,doch es würde vielleicht gar nicht mehr lange dauern,bis auch sie der Hexerei bezichtigt wurde.Der Unterschied zu den anderen Frauen,die auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden,bestand bei ihr darin,dass sie tatsächlich eine Hexe war.Sie würde genauso verbrennen wie alle anderen,denn das Feuer beherrschte niemand.Wehmütig dachte sie an ihre Mutter,die man bereits unschuldig verbrannt hatte.Sie hatte allen doch nur helfen wollen mit ihren Kräutern,doch niemanden hatte das mehr interessiert.Leise seufzend strich sich Margret die Haare aus dem Gesicht und sah in die Nacht hinaus.
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Honeybunny



Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 1049
Wohnort: bei den Bienchen und Blümchen

BeitragVerfasst am: Do Jun 14, 2012 9:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

"Bringt mir die Nächste." Alec sah kaum von der Pergamentrolle vor ihm auf, als die Tür sich quietschend öffnete und eine Wache eine weitere Frau in den Raum brachte.
"Name, Alter, Berufung und Familienstand?" fragte er gelangweilt. Oh und wie gelangweilt er war. Er glaubte nicht, dass auch nur ein drittel der Frauen, welche zu ihm gebracht wurden auch nur den Funken von Magie verstanden, aber die Menschen wollten sie brennen sehen, und die Kirche gab in diesem Falle den Menschen gerne das, was sie wollten, um sie bei Laune zu halten. Es war erstaunlich, wie viele religiöse Fanatiker innerhalb von kürzester Zeit vor ihm auf den Knien lagen und darum flehten, alles für ihn zu tun.
"Allessandra Mirano, dreiundzwanzig, Bedienung im Goldenen Löwen, ledig." erklang eine sinnliche Stimme vor ihm.
Stirnrunzelnd hob Alec seinen Blick und musterte die junge Frau im schmutzigen Nachthemd vor sich kritisch. Man hätte sie durchaus als Schönheit bezeichnen können, wenn sie ein wenig sauberer gewesen wäre. Der Kerker verwandelte die wundervollsten Frauen in Vogelscheuchen.
"Was wirft man ihr vor?" fragte er, stützte seine Ellenbogen auf den dunklen Eichenschreibtisch und legte die Fingerspitzen vor sich zusammen, so dass die weiten Ärmel seiner roten Inquisitorrobe nach unten glitten.
Die Wache, stand neben der angeblichen Hexe, als hätte sie einen Stock im Hintern. "Sie wird der Hexerei und der Verführung eines verheirateten Mannes beschuldigt." bellte der Mann mit dem auf Hochglanz polierten Brustharnisch.
"Was für eine Abwechslung in den Beschuldigungen." murmelte der Hochinquisitor und tunkte die Feder in die Tinte um die Anschuldigung auf die Pergamentrolle vor sich zu schreiben. Er hatte erst vor drei Tagen eine neue angefangen und sie war jetzt schon fast wieder bis zum Ende gefüllt. Wenn das so weiter ging, würde es bald keine Frauen mehr geben. Vor allem aber keine schönen Frauen mehr. Warum mussten immer diese als Hexen bezeichnet werden? Nun, darauf brauchte Alec keine Antwort, ihm war es durchaus klar. Er atmete tief durch und sah in die kohlefarbenen Augen der Angeschuldigten.
"Was hast du dazu zu sagen? Gibst du es zu und schwörst du sämtlichem Teufelswerk ab, um die Erlösung durch unseren Herrn im Himmel zu erhalten?"
Die Frau erwiderte seinen Blick stur. "Ich bin keine Hexe. Eigentlich hat Aldemar gemeint, dass seine Frau eine, ich zitiere "verdammte Hexe" ist. Außerdem habe ich mich ihm nie persönlich genähert. Er hat es sich vielleicht gewünscht, wenn man von den vielen Geschenken ausgeht, die er mir gemacht hat, aber ich bin nicht käuflich. Nur weil seine Frau eifersüchtig ist und mich beschuldigt, heißt es noch lange nicht, dass ich eine Hexe bin."
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Lotti_Amidala



Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 2796

BeitragVerfasst am: Do Jun 14, 2012 6:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Schließlich hatte sie genug von all dem.Sie musste einfach raus aus dem Dorf,in den Wald und sich ein wenig beruhigen.Es würde aufsehen erregen,aber das war ihr im Moment egal.Wie viele unschuldige Frauen es doch in letzter Zeit getroffen hatte.Irgendwann würde man dahinter kommen,dass sie eine Hexe war,ob nun aus einem wahrhaftigen Grund oder aus einem Grund,der so absurd war,dass jeder wusste,dass sie unschuldig war.Doch noch war es nicht soweit und so lange wollte sie ihr Leben genießen.Sie musste an die ausdruckslosen Augen des Scharfrichters denken,wenn er seiner grausamen Arbeit nachging.Wie abgrundtief böse musste ein Mensch sein so etwas auszuführen und wie noch viel böser jemand,der den Auftrag dazu gab.Sie wusste bereits jetzt,dass sie den Hochinquisitor hasste.Er musste grausam sein,um solche Befehle zu erteilen und auch wenn sie ihn nur einmal aus der Entfernung gesehen hatte,hasste sie ihn.Irgendwann würde sie ihm entgegentreten und alles gestehen.Sie würde ihm ins Gesicht schleudern,dass er all die unschuldigen Frauen verurteilt hatte,nun aber endlich einmal tatsächlich eine Hexe erwischt hatte.Kurz vor ihrem Tod würde sie ihn verfluchen.Sie lächelte und flüsterte:"Verfluchen.Ja,verfluchen."Damit all die unschuldigen Frauen gerächt werden würden.
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Honeybunny



Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 1049
Wohnort: bei den Bienchen und Blümchen

BeitragVerfasst am: Sa Jun 16, 2012 9:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Alecs Lippen zuckten belustigt und er erhob sich von seinem hochlehnigen Stuhl. Seine weite Robe raschelte leise, als er sich zu ihr begab und auf sie hinab sah. Sie erwiderte seinen Blick erneut ohne jegliche Furcht.
"Nicht nur die Aldemars Weib hat dich der Hexerei beschuldigt. Mir kam zu Ohren, dass es bereits mehrere Anschuldigungen gegen dich gibt."
Sie zuckte mit den Schultern und warf sich mit einer Kopfbewegung ihre langen schwarzen Locken zurück. "Nun, dann werde ich wohl brennen, nicht wahr? Eine weitere Unschuldige, die auf Grund von fehlerhaften und unbewiesenen Anschuldigungen auf dem Scheiterhaufen landet."
"Es gibt eine Möglichkeit dem Feuer zu entkommen. Du kennst sie. Bekenne dein Verschulden und wende dich dem Licht zu. Der Strang ist ein weitaus gnädiger Tod als das Feuer." seine weißblauen Augen bohrten sich regelrecht in ihren Blick.
Nun war es an Allessandra zu lächeln. Sie lächelte nicht nur, nein, sie lachte lauthals bis sie dunkle Flecken vor ihren Augen sah und ihre Wange zu brennen anfing. Der Hochinquisitor hatte sie geschlagen. Immer noch lächelnd sah sie ihn an. "Ihr würdet es noch nicht einmal merken, wenn eine echte Hexe vor Euch stehen würde. Ihr seid armselig. Ich werde mich zu nichts bekennen, was ich nicht getan habe und ich habe niemanden bezirzt oder verhext."
Alec nickte und kehrte zu seinem Stuhl zurück um eine weitere Notiz zu ihrem Namen hinzu zu fügen. "Bringt sie zurück, sie wird brennen und zwar..." er rollte das Pergament auf und fing an zu rechnen. "In zwei Wochen. Sorgt dafür, dass sie so lange am Leben bleibt."
Die Wache packte Allessandra am Oberarm und zerrte die barfüßige Frau aus dem dunklen Raum.
Alec strich sich sein tiefschwarzes Haar zurück, welches an den Schläfen bereits vereinzelte, silberne Fäden aufwies. Er hatte dieses Amt in jungen Jahren erreicht und garantiert nicht, weil er zartbesaitet war. Doch je länger er in diesem Teil des kirchlichen Großreiches war, desto öfters fragte er sich, ob es das alles wert war.

Allessandra lies sich zurück in die überfüllte Zelle bringen und eine weitere Frau wurde mitgenommen. Sie glitt zu dem kleinen, vergitterten Fenster und sah hinaus in die mondhelle Nacht. Wie schön wäre es jetzt, das feuchte Gras unter ihren Füßen spüren zu können? Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und starrte auf den sternenklaren Himmel. Wie konnte die Welt so grausam sein? Wie konnten die Menschen einem Gott huldigen, der es zuließ, dass Frauen verbrannten, nur weil sie eventuell die Kräfte der Natur verstanden und sie zu nutzen vermochten?
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Lotti_Amidala



Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 2796

BeitragVerfasst am: So Jun 17, 2012 10:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hexe,Hexe, flüsterte es von überall her und sie erschauerte."Ja",wollte sie rufen,"ja ich bin eine Hexe."Doch sie schwieg und lauschte stattdessen dem unheimlichen Flüstern. Sie hatte so eine Ahnung,dass es nicht mehr lange dauern würde,bis man sie vor den Hochinquisitor brachte und er würde leiden für das was er getan hatte.Er hatte viele unschuldige Frauen verurteilt ohne sich sicher zu sein,dass sie tatsächlich Hexen waren und dann würde sie vor ihm stehen.Ihm ins Gesicht schleudern,dass er wenigstens einmal seine Arbeit gut gemacht hatte und ihn dann verfluchen.Verdammen auf Ewigkeit.Verdammen in die Dunkelheit.Sie lachte auf und dachte:Komm schon,Hochinquisitor.Hol mich.Plötzlich vernahm sie wieder ein Flüstern,nein vielmehr ein Johlen."Hexe,Hexe",johlte die Menge um sie herum und sie schloss die Augen."Hexe,Hexe",riefen die Menschen weiter.Als sie sie wieder öffnete war die geisterhafte Menge verschwunden und sie machte sich auf den Rückweg.Schon bevor sie auch nur das Dorf erreicht hatte,wusste sie,dass ihre Zeit gekommen war.Sie bog um die Ecke und erblickte die vielen hasserfüllten Gesichter der Dorfbewohner."Da ist sie",schrie einer und alle drehten sich in ihre Richtung."Sie hat uns verhext."Sie versuchte erst gar nicht davonzulaufen oder sich zu wehren.Mit einem selbstzufriedenen Lächeln auf den Lippen ließ sie sich widerstandslos abführen.Man würde sie in den Kerker werfen und irgendwann würde man auch sie zum Hochinquisitor bringen und dann ... würde sie endlich rache nehmen,bevor man sie verbrannte.Seltsamerweise hatte sie gar keine Angst.Auch nicht,als man sie in den Kerker warf und in vollkommener Dunkelheit zurückließ.Sie begann zu summen und steigerte sich schließlich bis ins Singen:
Sie träumt bei Nacht und Tage – und hat sich vorgestellt
Daß sie statt einer Hexe – die schönste Frau der Welt
Manch Zaubertrank hat sie gebraut
doch für die wahre Schönheit wächst leider noch kein Kraut

Ich bin der Hexe gar so gut – steh da und gaff‘ sie an
Was doch für lumpig schön Gesicht – für Wirrwarr stiften kann
Jetzt weiß ich welch ein Narr ich bin
doch geb‘ ich voller Freude alles für sie hin

Sie wohnt am Rand des Waldes - kennt jeden Kräuterstrauch
Nachts tantzt sie um das Feuer - nach altem Hexenbrauch
Ich seh ihr trauriges Gesicht
die Bürger in der Kammer sie halten schon Gericht

Welch Ironie des Schicksals,dachte sie und sang weiter:
Ein Raunen in den Gassen - die Angst im Volk geht um
Die Kirche fordert Opfer - kein Mensch fragt sich warum
Dem Land droht eine Hungersnot
die Bauern sammeln Reiser für ihren Feuertod

Ihr fehlt der wahre Glaube - der Pfaffe hebt den Stab
Der Mob taumelt im Jubelt - und schaufelt schon das Grab
Das Volk ahnt nicht was nun beginnt
daß ihre Zauberkräfte mein wahres Erbe sind

Nach vielen schwarzen Nächten – da wurd‘ mir endlich klar
Daß auf dem Besen reiten – stets was besonderes war
Jetzt flieg‘ ich übers Land dahin
und spüre voller Freude wie wunderschön ich bin
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Honeybunny



Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 1049
Wohnort: bei den Bienchen und Blümchen

BeitragVerfasst am: Mo Jun 18, 2012 6:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Alec war froh, als seine Ablöse kam und er die stinkenden Kellergewölbe verlassen konnte. Als er an den vielen Zellen vorbei ging, fiel sein Blick auf Allessandra, welche vor dem vergitterten Fenster stand und hinaus starrte. Zuerst dachte er, sie würde singen, doch dann bemerkte er eine weitere Frau aus der Nachbarzelle. Einen Moment hielt er inne um ihr zu lauschen, dann schüttelte er den Kopf. Sollte sie wirklich eine Hexe sein, wie ihr Lied es vermuten lies, dann war sie entweder zu dumm gewesen, sich erwischen zu lassen, oder zu unerfahren.
Mit einer fließenden Bewegung stülpte er sich die karmesinrote Kapuze über das dunkle Haupt und stieg die steilen Treppen hinauf um an die frische Luft zu gelangen. Sicher, weibliche Hexen hatten es von Natur aus schwerer, sich zu verstecken, da sie meist einen unwiederstehlichen Drang verspürten, anderen mit ihren Kräften zu helfen, dennoch glaubte er, dass es in dieser Gegend viel mehr wahre Hexen gab, als die Menschen dachten. Er lachte heiser. Er glaubte es nicht nur, er spürte es. Die Nachtluft knisterte förmlich vor Magie. Seine Hand glitt zu der Stelle an seiner Brust, wo sich ein kleines Amulett befand. Es schützte ihn nicht nur vor Flüchen und unvorhergesehner Zauberei, nein, es verbarg auch seine eigenen Talente. Ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen, als er sich zu seiner luxuriösen Unterkunft in diesem Dorf begab. Wenn die Menscheit wüsste, wie viele Hexer und Hexen sich im Schoß der Kirche verbargen, sie würden den Glauben verlieren.

Allessandra lauschte dem Lied aus der Nachbarzelle eine Weile, ehe sie den Kopf schüttelte. "Du willst in der Tat brennen, nicht wahr?" fragte sie die Frau durch die Gitterstäbe hindurch. "Warum trägst du nicht gleich ein Schild mit "Ich bin eine Hexe, verbrennt mich" mit dir?"
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Lotti_Amidala



Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 2796

BeitragVerfasst am: Mo Jun 18, 2012 7:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Margeret wandte sich der jungen Frau in der Nachbarzelle zu und sagte dann:"Oh ich werde mit Sicherheit auf dem Scheiterhaufen landen,also sollen sie auch einen Grund dafür bekommen,dass ich brenne.Ich werde dann nicht unschuldig sterben,sondern voller Schuld und ich werde mich rächen für all die Unschuldigen,die man verbrannt hat."Dann wandte sie sich wieder dem Fenster zu und sah nach draußen in die schwarze Nacht.Irgendwie würde sie es ihnen allen heimzahlen.Sie würde ihren Triumph bekommen und vielleicht war es ja gar nicht so gut,wenn sie direkt den Inquisitor verfluchte.Womöglich stand er unter dem Schutz der Kirche,was auch immer das bedeuten mochte.Sie hatte noch nie viel für die Kirche übrig gehabt.Vielleicht würde es ihn viel mehr treffen,wenn sie jemandem wehtat,den er mochte,jemandem dem er vertraute.Sie würde es herausfinden egal wie.Sie lächelte zufrieden und summte weiter das ketzerische Lied,während sie leise und ohne es laut auszusprechen einen Zauber wirkte.Der Zauber würde sie solange vor den Flammen beschützen,wie es nötig war um den Fluch unbemerkt aussprechen zu können.Sie wusste,dass sie schön war und genau das war der häufigste Grund,warum Frauen verbrannt wurden.Sie waren zu schön und eifersüchtige Frauen taten alles um die Nebenbuhlerin auszuschalten.Sie fuhr sich lächelnd durch ihr langes,rotes Haar und betrachtete dann ihre Hände.
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Honeybunny



Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 1049
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 18, 2012 11:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Allessandra schüttelte den Kopf. "Du bist wahnsinnig. Was versprichst du dir davon?" sie wartete nicht auf Antwort, sondern lies eine kleine Flamme in ihrer Hand erscheinen. Nur für einen winzigen Augenblick, dann lies sie sie wieder verschwinden. "Es gibt mehr von uns, als du glaubst. Und die wenigsten sind bisher auf dem Scheiterhaufen gelandet. Ich war unvorsichtig und habe mir dies selbst eingebrockt. Aber du? Glaubst du wirklich, du könntest mit deinem Tod irgendetwas ändern?"
Allessandra lies sich zu Boden sinken und betrachtete die schlafenden Frauen um sich herum. "Die wenigsten von ihnen sind tatsächlich unschuldig. Auf die ein oder andere Art sind sie schuldig, sei es wegen Ehebruch, Diebstahl oder anderen Kleinigkeiten. Ich habe meine Mächte missbraucht um an mehr Trinkgeld heran zu kommen. Nun, bei Meister Aldemar habe ich es übertrieben." sie lachte leise. "Er war mir am Ende so hörig wie ein Hund seinem Herrchen. Ich habe den selben Trick bei unserem hochgelobten Inquistor versucht. Der Zauber perlte an ihm ab wie Wasser an einem Öltuch. Ich glaube, er hat noch nicht einmal gemerkt, was ich getan habe."

"Herr, der Bischoff von Salem möchte Euch sprechen." Alecs alternder Diener verbeugte sich steif und reichte ihm einen Kelch mit dampfendem Gewürzwein. Genau das Richtige um die Kälte des Kerkers zu vertreiben.
"Er wartet im Kartenzimmer auf Euch." fügte der grauhaarige Mann hinzu und zog sich auf einen Wink Alecs zurück.
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Lotti_Amidala



Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 2796

BeitragVerfasst am: Mi Jun 20, 2012 6:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Margret sah die junge Frau neben sich an und meinte dann:"Nun,ich bin es satt mich zu verstecken.Irgendwann ist die Zeit für jeden gekommen und da das Schicksal der Meinung ist,dass meine nun gekommen ist,so werde ich mich ihm fügen.Was bringt es,wenn man ums Überleben bettelt?Man muss sich demütigen lassen und hat doch keine Aussicht auf Freispruch.Keiner der Hexenprozesse ist ein wirklicher Prozess.Wir werden schon bereits verurteilt,bevor der Prozess beginnt oder wir sterben in den Hexenproben,die beweisen sollen,dass wir Hexen sind und es doch nie tun."Sie zuckte mit den Schultern und lächelte."Vielleicht schaffst du es ja hier raus,aber ich werde es nicht schaffen.Ich bin nicht besonders überzeugend und ich kann auch keine Tricks anwenden."
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Honeybunny



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BeitragVerfasst am: Fr Jul 13, 2012 6:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

Allessandra schüttelte den dunklen Schopf. "Was bist du dann für eine Hexe?" murmelte sie und setzte sich wieder in ihre Ecke. Die meisten Frauen in ihrer Zelle schliefen bereits und nur wenige sahen sie misstrauisch an. Eine von ihnen spuckte gar in ihre Richtung aus. "Wegen Frauen wie dir, werden wir hier angeklagt."
Allessandra zog ihre Augenbrauen hoch. "Was war der Grund, aus dem du verurteilt wurdest?"
Die Frau sah weg. "Verführung eines verheirateten Mannes." flüsterte sie kaum hörbar und Allessandra lächelte. "Aus keinem anderen Grund bin ich hier. Die meisten von uns wurden von eifersüchtigen Ehefrauen angeschwärzt oder weil sie plötzlich zu Reichtum gelangt sind oder oder oder. Aber so ganz unschuldig ist keine." Sie kaute an ihrer Unterlippe. "Was würdet ihr machen, wenn ich die Zellentüren öffnen würde?"
Die Frauen, welche wach waren, starrten sie an. "Wie willst du das machen?"
Sie lächelte. "Mit dem Schlüssel natürlich." vorsichtig ging sie in Richtung Zellentür und sah durch das kleine Gitter im oberen Bereich. Ja, dort draußen saß eine Wache und neben ihr stand ein Weinkrug. Das laute Schnarchen des bärtigen Mannes zeigte deutlich, dass er schlief. Und auf dem Tisch...lag der Schlüsselbund....
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Honeybunny



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Beiträge: 1049
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 24, 2014 11:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Allessandra lächelte. "Der Kerl hat den gesamten Weinkrug geleert, ich glaube er schläft noch etwas länger, wenn wir leise sind. Weckt die anderen, ich kümmere mich um die Schlüssel. Sie kaute an ihrer Unterlippe und fing an sich zu konzentrieren. Etwas durch die Gegend schweben zu lassen, war schwerer, als eine Flamme zu erzeugen und sie hatte so etwas schon lange nicht mehr gemacht. Der Schlüsselbund gab ein leises Klimpern von sich, als er anfing leicht in die Höhe zu zucken und die Wache gab einen unruhigen Schnaufer von sich. Die junge Frau hielt inne und sandte beruhigende Gedanken in seine Richtung, ehe sie sich wieder voll auf ihr eigentliches Ziel konzentrierte. Langsam, viel zu langsam, erhob sich der Schlüsselbund und schwebte auf ihre Zellentür zu.
Alec nahm einen tiefen Schluck aus dem Weinbecher, ehe er ihn wieder abstellte und sich zum Kartenzimmer begab. Das Zimmer hatte diesen Namen, da jede Wand mit übergroßen Karten der Umgebung ausgestattet worden war, auf denen kleine Pinnadeln die Standorte von Hexenfunden aufzeigten.
Der Herr der Inquisition fand den Bischoff vor einer dieser großen Karten stehen, gedankenvoll die Nadeln betrachtend.
"Eure Heiligkeit." Alec räusperte sich leise und der hochgewachsene Mann mit dem graublonden Haar drehte sich zu ihm um.
"Hochinquisitor Alec." Er streckte beide Hände aus und nahm die von Alec darin gefangen. "Es ist mir eine Ehre einen so erfolgreichen Hexenjäger wie Euch kennen zu lernen." er lächelte, doch dieses Lächeln erreichte seine meerblauen Augen nicht einmal andeutungsweise. "Gibt es hier einen Ort, an dem wir uns ungestört unterhalten können?"
Alec schürzte seine Lippen und nickte. "Dieser Raum hier ist bereits abhörsicher, Eure Exzellenz."
Der Bischoff von Salem seufzte erleichtert und nickte in Richtung der Karten. "Wie viele davon sind echt gewesen, was glaubt Ihr?"
"Ich versuche die echten herauszufiltern und sie unserer Unternehmung zuzuführen, es ist jedoch nicht einfach. Im Moment sitzt dort unten eine Frau, die eindeutig eine Hexe ist, aber auch genauso offensichtlich geistesgestört ist….Sie will unbedingt brennen, warum auch immer."
"Vielleicht ist das die einzig wahre Erlösung für sie. Sind noch weitere echte Hexen unter Euren Gefangenen?"
"Nicht, dass ich wüsste. Ich…." er verstummte, als es auf dem Dorfplatz laut wurde und schritt zum Fenster. "Heiliger Franziskus….sie sind entkommen…."
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BeitragVerfasst am: Do Jun 11, 2015 10:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

Allessandra stand am Waldrand und schüttelte den Kopf. Viele der Frauen waren tatsächlich zurück ins Dorf gerannt, entweder, um sich für die Ungerechtigkeit zu rächen, oder um noch Dinge aus ihren Häusern zu holen. Nur zwei weitere junge Frauen waren bei ihr geblieben. „Wie kann man nur so….dumm sein.“ fragte eine von ihnen, sie hieß Inga, und schüttelte den Kopf.
Allessandra atmete tief durch und drehte sich um. „Kommt, wir müssen hier weg. Ihr müsst nicht bei mir bleiben, wenn ihr nicht wollt, jetzt da ihr wisst, was ich bin….“
Inga grinste. „Gerade deswegen werde ich bei dir bleiben. Wo sollte ich sicherer sein?“
Die andere schüttelte den Kopf. „Ich werde mich zu Verwandten durchschlagen. Sie wohnen eine Zehntagesreise von hier entfernt.“ sie lächelte Allessandra an. „Ich danke dir, dass du uns gerettet hast.“ mit diesen Worten lief sie leichtfüßig durch den Wald.
Die beiden anderen Frauen sahen sich kurz an, nickten dann und machten sich auf ihren Weg. Sie wussten nicht, wohin, aber sie wussten, dass sie hier weg mussten.
Alecs Rote Wachen hatten gut ein Dutzend der entkommenen Frauen wieder eingefangen und alle hatten ihm die gleiche Geschichte erzählt. Die dunkelhaarige Schönheit war eine echte Hexe. Er hätte es wissen sollen. Sein Amulett hatte sich kurz warm angefühlt, sie hatte versucht, ihn zu beeinflussen. Zumindest war die andere echte Hexe noch da. Sie war einfach in ihrer Zelle geblieben, als alle anderen Frauen geflohen waren. Nun stand sie vor ihm. Mit hocherhobenem Kopf, wilden, roten Haaren und giftgrünen Augen. Eine Hexe, wie sie im Lehrbuch stand, mit dem einzigen Unterschied, dass diese hier keine Warzen oder einen Buckel hatte. Sie war sogar sehr schön. Genau wie Allessandra.
„Nun, du hast beschlossen zu bleiben. Willst du wirklich Selbstmord begehen? Wenn ja, warum hast du es dir dann nicht einfach gemacht?“
Margret funkelte ihn an. „Weil ich mich an dir und den deinigen rächen werde. Ich werde euch verfluchen, ich werde euch dafür büßen lassen, was ihr den unschuldigen Frauen angetan habt.“
Die raubtierhaft wirkenden Augen des Inquisitors funkelten belustigt. „Wir haben dies gemacht, um solche wie dich zu schützen und unter unsere Fittiche zu nehmen. Ich würde dir da ein Angebot machen. Kehre in den Schoß der...“ er musste leise lachen „heiligen Kirche und du bist sicher.“
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 17, 2016 7:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

Margrets Gedanken rasten. Sie wollte sich rächen, sie wollte diesem grinsenden Inquisitor die Zähne ausschlagen und sein dunkles Herz mit einem Dolch durchbohren….aber was war, wenn etwas von seinen Worten wahr wäre? Wenn die heilige Kirche gar nicht so heilig war?
„Ihr lügt. Wenn Ihr ein Hexer seid, dann zeigt es mir.“
Ein hinterhältiges Lächeln umspielte seine Lippen und plötzlich wurde sie von etwas unsichtbaren gepackt und quer durch den Raum gezerrt. Erst kurz vor dem großen Schreibtisch des Mannes kam sie zum Stillstand. „War das Beweis genug?“ fragte er lauernd.
Magret starrte ihn fassungslos an. Hier saß er. Der Großinquisitor der heiligen Mutter Kirche und war ein Hexer.
„Warum?“ fragte sie leise. „Warum tut Ihr das alles? Warum die vielen unschuldigen Frauen….“
„Um die zu schützen, die wie wir sind. Würden wir die Inquisition nicht ausüben, würden die Menschen Lynchjustiz betreiben und am Ende tatsächlich Hexen umbringen. Wir retten Menschen wie dich. Wir nehmen sie auf, beschützen sie und geben ihnen eine Familie. Ich biete auch dir diese Möglichkeit. Aber ich biete sie dir nur einmal an. Verweigere sie und du stirbst durch das Feuer. Ich kann niemanden frei rumlaufen lassen, der die Wahrheit kennt.“

Allessandra und Inga waren tagelang durch die Wälder Askendos gelaufen. Zum Glück kannte sich Inga gut in der Wildnis aus und hatte es sogar geschafft das ein oder andere Kaninchen mittels geschickt ausgelegter Fallen zu fangen. Auch in dieser Nacht war wieder eins in die Schlinge getappt und Allessandra lief bereits das Wasser im Mund zusammen, während Inga den Spieß mit dem gehäuteten und ausgenommenen Kaninchen über dem kleinen Lagerfeuer drehte.
„Wo hast du das alles gelernt?“ fragte Allessandra, als sie sich zusammen setzten und ihre Mahlzeit aufteilten.
„Von meinem Vater. Er war Jäger im Dienste des heiligen Vaters….er starb vor einem Jahr bei einem Jagdunfall…ein Wildschwein…“ sie stockte und schüttelte den Kopf und sah zu der dunkelhaarigen Frau. „Er hatte Fähigkeiten wie du…die Kirche…mein Vater erzählte mir kurz vor seinem Tod davon….Nichts ist dort heilig. Die obersten der Kirche sind alles Hexer und Hexen, sie veranstalten das ganze heilige Brimborium um echte Hexen zu finden und sie dazu zu zwingen ihrer Gemeinschaft beizutreten…Sie praktizieren die dunklen Künste und nur sehr wenige von ihnen sind tatsächlich auf der Seite von Gott….Nach dem angeblichen Wildunfall hat man begonnen, mich zu jagen. Sie wussten, dass er es mir erzählt hat. Sie wollten verhindern, dass ich etwas weitersage….“
Allessandra schluckte. Das erklärte, warum ihr Zauber bei dem Inquisitor nicht gewirkt hatte.
„Aber was ist ihr Ziel?“ fragte sie leise. Sie erwartete keine Antwort, aber Inga überraschte sie.
„Die Herrschaft. Der oberste Berater des Königs…ein Priester des ersten Ordens, der oberste Kriegsherr, ein Meister aus dem dritten Orden….du kennst die Orden und ihre Aufgaben?“
Die andere schüttelte den Kopf und Inga fuhr fort. „Der erste Orden ist der Orden der Belesenen und Weisen der Kirche. Sie wissen alles aus der Geschichte und kennen jedes noch so kleine Detail über andere Völker, Länder und so weiter. Der zweite Orden ist der Orden der Wahrheit, also der Inquisition. Sie suchen nach Hexen, Andersgläubigen etc. Sie sind die Anwerber der Kirche und die angeblichen Verteidiger des einzig wahren Glaubens. Der dritte Orden ist der Orden der Kriegsmeister, sie nennen sich selbst die Krieger des einzig wahren Glaubens. Sie kämpfen mit Waffen, aber auch mit ihren Kräften, nur eben so, dass man es nicht merkt. Dann gibt es noch den vierten Orden, der Orden der Heiler. Das ist der einzige Orden, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob er vielleicht doch auf der richtigen Seite steht. Sie heilen selbst todkranke Menschen und nennen es danach „Wunder“. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sie nur die Menschen heilen, die ihrer Vereinigung auch wirklich was bringen. Und schlussendlich gibt es den fünften Orden, der Orden der Jäger und Fährtensucher. Keiner kann ihnen entkommen, wenn sie einmal auf einen angesetzt werden…Ich spreche aus Erfahrung.“ Inga strich sich eine Strähne ihres honigblonden Haares aus dem Gesicht und sah in die sterbenden Flammen ihres Lagerfeuers. Sie ließen es niemals in der Nacht brennen.
Allessandra sah die junge Frau mit den meerblauen Augen nachdenklich an. „Bist du auch….“
Inga lachte bitter. „Nein. Ich hätte gebrannt. Die Kirche hat kein Interesse an mir, außer mich brennen zu sehen, weil ich zu viel weiß.“ Sie schüttete eine Ladung Erde über das Feuer und erstickte die letzten Funken und den Qualm, ehe er zum Himmel steigen konnte. „Ich übernehme die erste Wache.“
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