Andreas Rüdig

Ein Schloß in Düsseldorf


„Das Schloß Heltorf befindet sich im Düsseldorfer Stadtteil Angermund im Norden der Stadt. Es ist umgeben von einem englischen Landschaftsgarten.
Das Schloß wurde zur Verwaltung der land- und forstwirtschaftlichen Güter in der Umgebung gebaut. Es handelt sich um ein Wasserschloß. Forstwirtschaft wird in der Umgebung seit dem 12. Jahrhundert betrieben. Das Schloß selbst wurde 1662 Sitz der Grafen von Spee, in deren Besitz es noch heute ist.

Das Herrenhaus wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im klassizistischen Stil neu gebaut. Im Innern sind die Fresken des Barbarossa – Zyklus im großen Garten – Saal bemerkenswert: Die „Versöhnung Friedrichs und des Papstes zu Venedig“ und eine Supraporte sind ein Frühwerk von 1826 des Historienmalers Karl Stürmer. Den Hauptteil an der Ausmalung des Saales übernahm Heinrich Mücke mit `Die Aufhebung der über Heinrich den Löwen verhängten Acht auf dem Reichstag zu ErfurtŽ(vollendet 1829), `Demütigung der MailänderŽ von 1833, `Friedrichs I KaiserkrönungŽ und eine in Grisaille gemalte Supraporte 1837 sowie 1838 die Einzelbilder `Der hl. Bernhard, den Kreuzzug predigendŽ und `Bischof Otto von FreisingŽ. Carl Friedrich Lessing malte 1831 die `Schlacht bei IconiumŽ und Hermann Freihold Plüddemann 1840 den `Sturm auf Iconium durch Friedrich von SchwabenŽ sowie 1841 `Friedrichs TodŽ. Daneben besitzt das Schloß eine umfangreiche Sammlung alter Bücher, die `Gräflich von SpeeŽsche Bibliothek Schloß HeltorfŽ im eigens 1862 von Graf Wilhelm durch den Kölner Dombaumeister Vincenz Statz erbauten turmartigen neugotischen Anbau. Das Schloß ist nicht öffentlich zugänglich.

Der Schloßpark ist als englischer Waldpark angelegt. Im Zentrum liegt der Schloßweiher. Die Idee der Anlage des Gartens im englischen Stil stammt von dem französischen Abbé Biarelle aus dem Jahre 1796. Ausgeführt wurde sie von Maximilian Weyhe 1803. Besonderheiten sind seinerzeit exotische Gehölze, etwa die sehenswerte zweitälteste Rhododendrenanpflanzung Deutschlands. Der Park nimmt eine Fläche von 54 Hektar ein. Er ist – gegen Eintritt – vom 1. Mai bis 31. Oktober samstags, sonntags und an Feiertagen von 10:00 bis 18:00 geöffnet,

Der forstwirtschaftliche Betrieb wird auf Schloß Heltorf weiterhin fortgeführt. Die Bewirtschaftung orientiert sich dabei am Prinzip der nachhaltigen Bewirtschaftung. Zum Schloß gehört umfangreicher Grundbesitz in Düsseldorf und dem südlichen Ruhrgebiet,“ stellt die Internetenzyklopädie Wikipedia ein Schoß in Düsseldorf vor.

(gräfliche Gedanken)

Mal schauen – meine Güte! Es sieht ja fürchterlich aus. Die ganze Lagerhalle ist voll an Statuen, Männern, Frauen und Knaben. Opa hat wirklich eine unersättliche Vorliebe für Kitsch. Jetzt, da er auf den Friedhof umgezogen ist, frage ich mich, was ich mit dem ganzen Plunder machen soll. Die Halle würde ich gerne für Feiern und Empfänge nutzen. Da stören die Statuen nur. Ob ich wohl in meinen Park stellen kann? Genau! Das ist die Idee! Ich lasse ein Labyrinth anlegen. Und die Statuen geben einen Hinweis darauf, welcher Weg der richtige ist.

(kurze Zeit später)

Hatschi! Hatschi!

Gesundheit.

Danke.

Du bist aber ganz schön erkältet, Zeus.

Stimmt. Ich hätte nie gedacht, daß wir Götter Husten und Schnupfen bekommen könnten. Ich dachte, wir Unsterblichen wären dagegen gefeit, Helena.

Du stehst ja auch mitten im Durchzug! Warum stellst du dich nicht in die Nische dort drüben? Dort bist du wenigstens vor den Unbilden des Wetters geschützt.

Gute Idee, Helena. Eine Sache ist mir aber noch unangenehmer: Ich bin so nackig. Wenn mich junge, hübsche Damen anschauen, muß ich immer aufpassen, daß nicht der falsche Körperteil lebendig wird. Hast du nicht einen Umhang für mich? Danke.

(am folgenden Tag)

Karl – Eduard, dein Zeus ist wirklich irritierend. Nicht nur, daß er niest und eine Toga trägt, nein, seitdem er in der Nische in der Hecke steht, weist er auch noch in die Irre...

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Gestatten, dass ich mich vorstelle. Ich heiße Pedro und bin ein Graupapagei, ja, genau, der mit dem schwarzen Krummschnabel, der weißen Maske, dem grauen Gefieder und den roten Schwanzfedern. Meine drei Freunde Kasimier, genannt »Karl-Karl Kasel«, Grete, genannt »Motte-Maus« oder »Prinzessin«, Peter, genannt »O«, und ich leben seit Dezember 1994 in einem schönen Einfamilienhaus in einem Dorf in der Vorharzregion. Ich habe mir vorgenommen, aus meinem Leben zu berichten, was mir alles so passiert ist, wie mein Tagesablauf ist und war und was mich alles so bewegt.

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