Aus der Kategorie Fan Fiction (Kurzgeschichten):
Bewertung / Kommentare: (0 Benotung/-en, Anzeige der Durchschnittsnote ab 5 Bewertungen!) Die Geschichte wurde 342 mal gelesen.
René Haase
Herr der Ringe - Der alte Wald im Breeland
Ich ritt über die breite Straße Richtung Auenland. Es war ein gutes Gefühl endlich wieder ein Pferd zu besitzen. Es war ein Regnerischer Abend doch mein Auftrag gab mir nicht die Chance auf besseres Wetter zu warten. Ich Ritt an den Südlichen Breefeldern vorbei. Der Regen klatschte mir Hart ins Gesicht. Leicht Erfrischende Wirkung doch meine Umhang und die darunterliegende Rüstung waren bereits durchtränkt von der Stürmischen, sie fühlte sich an wie ein Nasser Sack. Eine nicht gerade Angenehme Vorstellung bei der Aufgabe die mir bevorsteht. Ich sollte in einen alten Wald nahe Bockland eine Frau finden. Sie ging in den Wald um einen Harz eines Bestimmten Baumes zu besorgen. Sie kehrte jedoch nicht zurück. Die Gefahr die von diesem Wald ausgeht war mir bis dahin noch nicht bewusst. Ich dachte sie hat sich vielleicht Verirrt oder sie wurde von einigen Banditen überfallen und verschleppt worden. „Alltag“ dachte ich nur. Jeden Tag wurden Leute verschleppt und Überfallen..Meistens sogar Ermordet. Doch diesen Gedanken strich ich schnell aus meinem Kopf und nahm die Abbiegung Richtung Bockland. Bockland war ein kleines „Dorf“ das hauptsächlich von Hobbits bewohnt war. Einige Menschen trieben sich dort herum. Aber sie schienen nur dort ihrer Arbeit nachzugehen. Ich musste Bockland ganz durchqueren bis zum Durchgang. Ein hohler Baumstamm verbindet den Wald mit Bockland, sofort viel mir auf wie viele Grenzer dort standen. Anscheint Fürchteten sie sich vor dem Wald. Ich stieg vom Pferd ab und gab es einen Grenzer in die Hand. Er nickte mir zu und brachte es in eine kleine Stallung.
Ich suchte den Nächsten Hobbit zum Gespräch. „Guten Abend junger Hobbit“ sprach ich mit Hoher Stimme“ „Grüße werter Herr“ antwortete er mit Zitternde Stimme. Anscheint war ihm sehr Kalt. „Brandoros mein Name..Ich weiß nicht ob ihnen bescheid gegeben wurde doch ich soll eine Junge Frau..Names...Einen Moment.“ Ich krammte eine Beschreibung der Frau herraus und drückte es dem Hobbit in die Hand der schon seine Hand ausstreckte. „Verstehe. Sie wird seit 2 Tagen vermisst.“ „Habt ihr schon nach ihr Gesucht“ „Nein“ sprach er Ernst. „Warum? Was ist der Grund?“ „Wir sind Grenzer..Keine Ausgebildeten Kämpfer die den Wald durchqueren um irgenteine Frau zu finden. Sie hat unsere Warnungen missachtet. Sie ist selber Schuld.“ Leichte Wut kam in mir auf doch ich schluckte sie herunter und Riss ihm den Zettel grob aus der Hand. „Ich würde da nicht Reingehen“ Sprach er Laut „Eine Frau ist dort drinnen..Alleine..Vielleicht Verletzt. Ich kann nicht Tatenlos hier Rum sitzen.“ Trotzig schritt ich am Grenzer vorbei und stieß ihn leicht an.Einiges Gemurmel ging von ihm aus das ich gekonnt Ignorierte.
Der Baumstumpf war nicht gerade hoch. Leicht Geduckt durchschritt ich den Stumpf und kam Stöhnend auf der Anderen Seite wieder heraus. Die Rüstung war Schwer und kostete mich viel Kraft. Hohe Bäume und beängstigende Stille lag vor mir. Ich streifte mir die Kaputze von dem Kopf. Der Regen hat hier anscheint keine Große Wirkung. Die Bäume scheinen diesen nicht großartig durchzulassen. Bis auf einige Tropfen war es Trocken. Ich faltete den Steckbrief zusammen und steckte ihn wieder in den Beutel den ich Geschultert hatte. Ich zog ihn zurecht, sodass er auf dem Rücken befestigt war. Ich brauchte Armfreiheit. Wer weiß was mich hier erwartet.
Langsam und behutsam schritt ich gerade aus durch den Wald. Diese Stille machte mich Unruhig. Einige Schatten huschten durch die Büsche. Geheule aus der Ferne. Wölfe. Einzelt kein Problem. Doch im Rudel eine Tödliche Mischung. Im leichten Laufschritt ging ich vor raus. Der Wald schnitt sich vor mit auf und eine Große Fläche mit einzelnen Bäumen tat sich vor mit auf. Stille...Diese Stille war Untypisch. Nicht ein Lebewesen außer kalte Wurzeln lag vor mir. Etwas Stimmte nicht hämmerte es in meinem Kopf. Doch ich ging vor raus. Ein Großer Fehler wie ich Später herausfand.
Einige Yards schritt ich vor raus. Alles Ruhig. Dann kam dieses Rascheln genau unter mir. Ich schaute langsam auf den Boden. Die Erde tat sich langsam auf. Ich war auf alles Vorbereitet. Eine Moorfliege die sich Vergraben hat oder eine Ratte. Langsam zog ich mein Schwert aus der Scheide. 6 cm Klinge waren bereits zu sehen als es Passierte. Etwas Spitzes Schnelles schoss aus dem Boden. Zu schnell. Ich schaffte es gerade mal meinen Kopf noch wegzudrehen. Dann das Stechen. Es knallte mir gegen die Brust und warf mich zurück. Ich rollte mich ab und Keuchte stark. Kamm aber schnell wieder auf die Beine was mir viel Kraft kostete. Ich atmete kurz durch und sah erneut wie die Erde sich auftat. Ich schoss zur Seite. Keinen Augenblick zu Spät. Wieder Schoß es heraus. Jetzt sah ich es. Eine Wurzel..Eine Spitze Wurzel. Ich rollte mich nach Rechts ab und Lehnte mich an einen Baum. Das knacken fuhr mir bis ins Knochenmark. Der Baum an dem ich mich lehnte bewegte sich. Ich sprang nach vorne und schaute hinter mich. Ich sah bereits die Baumkrone auf mich zurasen. Ich sprang wieder zu Seite aber schaffte es nicht mich sofort wieder Aufzurappeln. Krachend schlug der Baum in den Boden. Einige Äste flogen mir Entgegen. Im Augenwinkel sah ich einige Äste die nach mir schlugen. Ächzend Schlug ich sie mit der Klinge von mir Weg. Der Baum tat sich auf. Eine Art stöhnen ging von ihm aus. Ich schaute wieder auf den Boden wo sich die Erde wieder Auftat. Die Wurzel schoss wieder hervor doch dieses mal hielt ich die Klinge vor mich und Schlug diese in Zwei. Wieder schrie der Baum auf. Er erhob sich aus der Erde und schritt auf mich zu. Panik weilte in mir hoch. Was nun. Ein Schwert gegen einen Baum. Eine Aufgabe die schwierig erscheint. Ohne Feuer bin ich Machtlos dachte ich. Mehr Verzweiflung als Mut schoss ich nach vorne und Sprang gegen den Baum und versucht meine Klinge tief ins Holz zu rammen. Ohne Erfolgschance dachte ich wunderte es mich das die Klinge nach hartem Widerstand nachgab und tief im Holz versinkt. Etwas Benetze mein Gesicht. Eine Klebrige Masse deren Geruch an Harz ähnelte. Sofort gab die Rinde nach und ich fiel schon fast in den Baum hinein. Klebriger Harz benetze mich und meine Rüstung. Reflexartig neigte ich meinen Kopf zur Seite um nichts zu Verschluckte. Der Baum kippte mit mir um. Unglücklich kam ich auf und und rammte mir meinen eigenen Schwertgriff in den Magen. Keuchend Stand ich schleppend auf und marschierte zu einem kleinen Teich in den ich mich einfach rein warf. Der Harz musste Runter. Er verklebte mein Kettenhemd und machte mich unbeweglich. Ich tauchte wieder auf und schaute mich um. Das Schwert immer hochhaltend verharrte ich einige Minuten. Ich ging in die Knie.
Ich war am Ende. Meine Lunge brannte und mein Magen schmerzte. Ich
ging stöhnend nach vorne und versuchte meine Atmung wieder etwas zu Beruhigen. Jetzt weiß ich warum dieser Wald so gefährlich ist. Doch ich musste die Frau finden.
Nach einigen Minuten kam ich an einer Schlucht an. Spinnennetze kreuzten meinen Weg die ich Gekonnt durchschnitt. Hin und wieder kamen einige Spinnen angerannt die ungefähr einen Meter hoch waren. Trotz meiner Angeschlagenen Körperhaltung war es nicht schwer sie Kampfunfähig zu schlagen. Ihr leichter Körper hielt einem Scharfen Schwert nicht stand. Als ich an einer Gruft ankam bekam ich ein Schock der mir das Blut in den Adern gefriert. Ich sah eine Schlucht die voll mit Spinnennetzen aus gehüllt war. Und in den Netzen hingen Körper...Menschliche Körper. Schnell sah ich mich um und Schnitt mich durch das Netz zum ersten Körper. Ich fühlte seinen Puls. Nichts. Ich durchsuchte ihn kurz und Bemerkte das Siegel der Banditen von Breeland. Ihre Kleidung verriet das es eine ganze Gruppe war die hier gefangen war. Ich ersparte mir das Kontrollieren ob sie noch am Leben waren. Es war mir in dieser Situation auch gleichgültig ob sie Tod oder Leben würden. Ich schritt nach vorne und sah einen Kokon aus Spinnennetzen vor mir Hängen. Ich wollte Stur stracks darauf zu laufen als ich diesen Schatten im Baum sah. Er gehörte da nicht hin. Er passte einfach nicht in das Gesamtbild. Ich bewegte mich nicht und sag den Kokon von weiten an. Ein Stück Stoff hing aus dem Kokon heraus. Es muss ein Kleid oder eine Robe sein. „Ist das die Frau?“ überlegte ich und schaute nach oben. Einen Schritt ging ich nach vorne und bemerkte die Bewegung des Schattens. Es wusste das ich hier bin. Schnell zückte ich meinen Bogen und schoss Blind auf den Schatten. Sausend flog der Pfeil durch die Luft und Paltschte gegen den Schatten. Zwei Teile vielen zu Boden die mir meine Hoffnungen schlagartig aus dem Gesicht wischten. Langsam sengte sich der Schatten und baute sich Bedrohlich vor dem Kokon auf. Gute Drei Meter hoch mich Spitzen Giftzähnen stand das Ungetüm vor mir. „Das ist eine Herausforderung für einen Waffenmeister“ dachte ich. Ich zog mein Zweites Schwert und ging in Stellung. „Konzentration“ sagte ich zu mir und ging in die Hocke. Ich spannte jeden Muskel, bereit Anzugreifen wartete ich auf den erste Schritt meines Bedrohlichen Feindes. Dann geschah es. Die Riesenspinne rannte auf mich zu. Kreischent und siegessicher lief sie mir Sturstracks entgegen. Es geschieht wie in Zeitlupe. Ich sprang ihr mit Vorgehaltener Klinge entgegen. Zielte auf das Große Augenpaar. Ich traf direkt in die Mitte. Warmes Blut schoß aus der Wunde. Und ohne der Spinne auch eine Pause zu gönnen schlug ich mit der Zweiten Klinge fest von der Seite zu und erwischte einen Großen Giftzahn der sie regelrecht zur Seite Stieß. Der Zahn viel zu Boden und ächzend floh das Biest. Sie zu Verfolgen wäre zu Gefährlich dachte ich mir. Schnell rannte ich zum Kokon und merkte wieder meinen Körper. Kurz sah ich Sterne und schwangt einige male bevor ich mich wieder sammeln konnte. Ich zückte einen kleinen Dolch und schnitt vorsichtig durch das Netz und legte den Körper einen Frau frei. Es war die Gesuchte Person. Doch als ich sie sah war meine Hoffnung verflogen. Ein Leerer Blick sah mich an. Das Licht ist Gebrochen. Das Leben erloschen. Langsam schnitt ich den Kokon vom Faden und legte diesen an eine Seite. Ich hatte keine Zeit sie zu Beerdigen oder sie mitzunehmen. Ich nahm ihr die Haarklammer ab und hüllte diese in ein Seidentuch. Stumm verließ ich den Wald wieder. Wieder ist eine Unschuldige Gestorben. Und ich konnte es nicht Verhindern. Tod und Verzweiflung herrschten über Mittelerde. Als ich wieder an Eingang ankam sah mich der Grenzer nur Stumm an. Es war Gesünder für ihn einfach nichts zu sagen.
Stöhnen stieg ich aufs Pferd und ritt zurück nach Bree. Auf dem Weg überlegte ich mir Passende Worte die ich sagen sollte. „Ihre Frau ist von uns gegangen“ oder „Ihre Frau ist nun an einem Besseren Ort“
Doch ich brauchte nicht ein Wort zu sagen als ich an seiner Tür stand. Er sah es mir an. Ich gab ihn das Seidentuch in die Hand. „Es tut mir Leid“ sprach ich leise und fasste ihn an seine Schulter. „Ich kam zu Spät“ Leichtes Jammern hörte ich aus den Hinteren Zimmern seines Hauses. „Wie...Wie ist es Passiert?“ fragte der Mann mich dem eine Träne die Wange herunterlief.
Was sollte ich ihm sagen..Die Wahrheit.....
„Ihre Frau wurde von einer Bestie umgebracht die im Alten Wald ihr Unwesen trieb.“ sprach ich leise zu ihm. Der Mann sackte zu Boden und verfiel seiner Trauer. Eine Frau kam an und Umarmte ihn. Stumm drehte ich mich um und ging in die Nacht. Meine Gedanken drehten sich. Ich wusch mich am Brunnen der Stadt und legte mir einen Trockenen Umhang an.
Im tänzelndem Pony saß ich dann und Trank ein Bier. Ich darf mich davon nicht Runter ziehen lassen. Die Brut aus Mordor wird sich erheben. Ich muss bereit sein.
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diese Geschichte liegen beim Autor (René Haase). Die Geschichte wurde auf Wunsch von René Haase auf e-Stories.de aufgenommen - Vielen Dank! Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte. Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.04.2012. - Infos zum Urheberrecht
Hat Dir diese Geschichte gefallen? - Dann lies doch mal einen dieser Beiträge:
Seit ihrer Geburt war sie vor einer großen Gefahr versteckt worden. Endlich ist die Gefahr beseitigt und ihr Geist wurde geweckt. Sie verwandelt sich in eine wunderschöne Frau und ihre magischen Kräfte erwachen. Wird sie ihre Bestimmung erkennen?
Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig! Sollte Sie aber nur dazu dienen die Autoren zu beleidigen, behalten wir uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!
Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private eMails an den Autoren Kontaktdaten anzeigen
Für Beiträge von unseren Besuchern in den Foren und Links auf Seiten außerhalb der Domain "www.e-stories.de"übernehmen die Betreiber
von e-Stories.de keine Haftung.