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Carl-von-Weinberg Schule, Klasse 7Gb

Gummiteddys und Lakritz (Lakesha)

Jenny und Lisa sollen die ganze Nacht bei Oma Elli schlafen, weil Mama und Papa zum Fasching wollen und das kann bis zum frühen Morgen dauern, sagte Papa. "Nun zeigt mal, dass ihr meine beiden lieben kleinen Mädchen seid", sagte Mama und gibt Lisa und Jenny einen Kuss, als sie sie bei Oma Elli abliefert.
"Versprochen, Mama", sagte Jenny, aber sie ist schon auf dem Weg ins Wohnzimmer. Da hat sie nämlich auf Omas Anrichte eine Glasschüssel gesehen, ganz voll mit Gummiteddys und Schokolade ist, "ob da wohl auch Lakritz drin ist", fragte sie sich. Sie konnte es von der Tür aus nicht sehen.
Zu Hause kriegen Jenny und Lisa nicht so viele Süßigkeiten. Davon gehen die Zähne kaputt, sagte Mama, aber das kann sich Jenny gar nicht vorstellen. Bestimmt sagt Mama das bloß, damit sie nicht so viele Süßigkeiten kaufen muss.
Aber bei Oma Elli, da gibt es immer ordentlich. "Ich werde meine Enkel doch ein bisschen verwöhnen dürfen", sagte Oma. Dann sitzt sie ganz zufrieden in ihrem Fernsehsessel und guckt zu, wie Jenny und Lisa sich voll stopfen, bis sie nicht mehr können. Hinterher ist Jenny noch nie ein Zahn kaputt gegangen und man sieht wieder, was von den Lügengeschichten zu halten ist.
Heute muss Jenny sich ein bisschen anstrengen, um die Süßigkeiten zu bekommen. Omas Anrichte ist ziemlich hoch. Darum muss Jenny sich auf Zehenspitzen stellen und ihren Arm ganz lang machen und die ganze Zeit zieht Lisa an ihrer Hose und schreit: "Will auch Jenny!" "Nein Lisa, nein", sagte Jenny. Es ist gar nicht so einfach, mit so einem vollen Mund zu reden. "Das ist ungesund! Da gehen die Zähne kaputt!"
Und als Lisa immer nur lauter schreit sagt sie noch: "Wo du sowieso so wenig Zähne hast!" Aber Lisa schreit immer lauter und da gibt Jenny ihr doch ein paar Gummiteddys und auch Lakritz, wenn Lisas Babyzähne jetzt auch nicht rausfallen , weiß Jenny wenigstens endgültig, dass das mit den ungesunden Süßigkeiten ein Märchen ist.
Danach essen sie mit Oma zusammen Abendbrot, aber großen Hunger haben Jenny und Lisa eigentlich nicht mehr. Zum Schlafengehen legen sie sich alle drei zusammen in Omas Schlafzimmer ins Ehebett und haben es gemütlich, Oma in der Mitte auf der Besucherritze und Jenny rechts und Lisa links. Oma erzählt noch eine Einschlafgeschichte und es ist alles viel schöner als zu Hause. Als Jenny aufwacht  ist es schon ein bisschen hell. Neben ihr liegt Oma und schnarcht mit ganz komischen Tönen und Lisa dahinter kann man überhaupt nicht sehen, weil Oma so hoch und so rund ist.

Da guckt Jenny zur anderen Seite auf den Nachttisch und fällt vor Schreck fast aus dem Bett. Auf der Glasplatte, unter der ein Häkeldeckchen platt gedrückt wird, steht ein Wasserglas und darin schwimmt etwas, das ist rosa und weiß.
Zähne! Ganz viele Zähne sind da im Wasser!
Jenny macht schnell noch einmal die Augen zu, aber als sie sie wieder öffnet, schwimmen die Zähne immer noch. Da sind Oma also gestern Abend auf einen Schlag noch schnell ganz viele Zähne rausgefallen! Kein Wunder, wo sie doch immer so viele Süßigkeiten im Haus hat. Also Hat Mama doch nicht gelogen, wenn sie gesagt hat, vom vielen Naschen gehen einem die Zähne aus.
Jenny langt vorsichtig ins Glas und nimmt das rosa-weiße Ding hinaus. Man kann es auf- und zuklappen, dann schnappt es wie Jennys gefährliches Kasperpuppenkrokodil. Eigentlich ist es doch ganz lustig, wenn man seine Zähne in die Hand nehmen kann. Das muss Jenny mal Mama zeigen.
Und wenn Oma Elli heute wieder eine Schüssel auf der Anrichte stehen hat, isst Jenny bestimmt wieder tüchtig. Lisa gibt sie dann auch ordentlich ab. Lisa soll schließlich auch ihre Zähne herausnehmen und Spaß mit so einem Klappergebiss haben dürfen.

Von: Lakesha




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Die Geschichte wurde auf Wunsch von Carl-von-Weinberg Schule, Klasse 7Gb auf e-Stories.de aufgenommen - Vielen Dank!
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.03.2004. - Infos zum Urheberrecht




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