Klaus Mattes

Autor aus Deutschland

Neuerdings Rentner.

Geboren in Freiburg. Aufgewachsen im durchaus unterschätzten Industriestädtchen Rheinfelden, gleich neben der - zumindest in Deutschland und Österreich - noch immer - angesichts ihrer Lebensqualität, Schönheit und kulturellen Bedeutung - unterschätzten Stadt Basel. Lebt in einer zu Recht namenlosen Stadt zwischen Baden-Baden, Miltenberg, Bamberg und Ulm. (Tipp: Es gibt viele Millionäre, CDU- und Grünen-Wähler dort.)

Was ich noch nie hatte:
  • - ein Auto
  • - einen Führerschein
  • - ein Handy
  • - eine große und schöne Wohnung
  • - eine Frau
  • - eine Facebook-Mitgliedschaft
  • - eine Partei- oder Gewerkschaftsmitgliedschaft
  • - ein Haustier
  • - Kinder
  • - ein Musikinstrument
  • - Schmuck
  • - eine Gefriertruhe
  • - einen Schneider
  • - einen Platz im Interkontinentalflugzeug
  • - einen Apple-Computer oder iPad
  • - einen Spruch für meinen Grabstein
  • - einen Fernseher
  • - einen Agenten
  • - einen Verlagsvertrag
  • - ein Kleidungsstück mit Pelz
  • - eine Klimaanlage, Luftbefeuchter, Ventilator oder Virenfilter
  • - eine Gottesbegegnung
  • - eine Nahtoderfahrung
  • - Engelsehen
  • - einen E-Roller
  • - ein E-Bike
  • - eine elektrische Zahnbürste
  • - einen offenen Kamin
  • - einen Dachboden
  • - einen Pool
  • - eine Alarmanlage
  • - Polizeischutz
  • - eine Vorstrafe
  • - dritte Zähne
  • - Auslandurlaub weiter als 500 km von meinem Wohnort entfernt
  • - eine Einladung zu einem gesellschaftlichen Ereignis von und mit Medienschaffenden 

 Was hinreichen dürfte um zu erklären, warum ich mich immer noch auf altmodischen Internetseiten wie diesen herumtreibe.

 

  • Jeden Monat sterben in Deutschland 1000 Menschen an den Folgen von eingeatmetem Feinstaub.
  • Für die Herstellung eines e-Autos (Achtung, nicht für den anschließenden Betrieb, also unter Weglassung der Frage, wie viel CO2 eigentlich für die Erzeugung des Stroms anfällt und wie viel Strom über die Batterie verlorengeht) wird annähernd eine Masse von Ressourcen verbraucht, die der CO2-Reduktion im Fahrbetrieb entspricht.

Frage: Welche Alternative hätten wir denn da? Das Wasserstoffauto? Oder das, das wir weder herstellen noch kaufen?

Obige Informationen entnehme ich dem kürzlich gelesenen Buch "Ihr habt keinen Plan - Darum machen wir einen", München 2019. Mit "Ihr" meinen sie die Angehörigen meiner Generation sowie sämtliche Politiker, die während der letzten 20 Jahre Mandate in Deutschland innehatten.

 

Interessante Zahlen

Kein friedlicher Urzustand

Bio-Archäologen fanden heraus, dass der (in sich langwierige) Prozess des Überganges von einer Menschheit von in Horden lebenden Jägern und Sammlern zu in Staaten lebenden, Pflanzen und Tiere züchtenden ständischen Gesellschaften vor ca. 11.000 Jahren losging. Man geht davon aus, dass davor etwa 15 % aller Menschen durch Unfälle, Katastrophen oder Gewalt starben. Diese Rate ist etwa 5 mal höher als im 20. Jh. Dies, obwohl es das Jahrhundert zweier Weltkriege, des Holocausts, der Stalin'schen Säuberungen, Mao'schen Kulturrevolution und ethnischer Säuberungen wie die der Türken gegen Griechen, Armenier und Kurden, später dann in Bosnien und Ruanda war.

(Keith Payne, The Broken Ladder, 2017)

Rauchen tötet

Zigaretten brachten in den 90-er Jahren in den USA mehr Menschen um als alle zusammen Verkehrsunfälle, Selbstmorde, Aids, Alkohol, Heroin, Kokain, Brände, Morde.

(Paul Hawken, Kollaps oder Kreislaufwirtschaft, 1993)

Knast

15 % der in deutschen JVAs Einsitzenden tun das wegen Beschaffungskriminalität für ihre Sucht. 7.000 Leute sitzen, weil sie wiederholt schwarzfuhren und die Geldstrafen nicht zahlen konnten.

(Ronen Steinke, Buchautor, HR 2022)

Nazi-Todesurteile

In den Jahren 1933-1945 wurden in Deutschland von Sondergerichten und dem Volksgerichtshof über 16.000 Todesurteile ausgesprochen. 60 % nach dem Beginn des Krieges (September 1939). Mindestens 423 Todesurteile wurden in Stuttgart vollstreckt. Zirka 100 betrafen die Verteilung von oppositionellen Druckschriften oder von Denunzianten gemeldeter mündlicher Kritik. Etwa 50 Deserteure wurden in Stuttgart hingerichtet. Hier nun die Anzahl der nach dem Weltkrieg von bundesdeutschen Gerichten wegen ihrer Richtertätigkeit in dieser Zeit verurteilten Juristen: 0 (keiner).

(Haus der Geschichte Baden-Württemberg)

Nazi-Richter

In den ersten 15 Jahren des Bundesverwaltungsgerichts waren wenigstens 36 % seiner Richter vormalige NSDAP-Mitglieder.

(ehem. BVG-Vorsitzende Eckertz-Höfer, DLF 2023)

Die reichsten Männer der Welt

Auf der Welt gibt es einen kleinen Kreis von Männern, ihre Zahl ist geringer als 10, die zusammen so viel besitzen wie die gesamte ärmere Hälfte aller anderen Menschen.

(Uwe Lübbermann, Unternehmer Hamburg, SWR 2022)

Die fünf Reichsten

In den Jahren 2020 bis 2023 haben die 5 reichsten Menschen ihr Vermögen (durchschnittlich) von 405 Milliarden auf 870 Milliarden $ steigern können. Alle leben auf der Nordhalbkugel, sind männlich und weiß: Jeff Bezos (Amazon), Elon Musk (Tesla, X), Larry Ellison (Oracle), Warren Buffett (Finanzspekulant), Bernard Arnault (LVMH)(Louis Vuitton etc.). Jede Stunde wurden sie 14 Millionen $ reicher. In derselben Zeitspanne haben die ärmsten 5 Milliarden Menschen 5 Milliarden $ verloren (60 % der Menschheit).

(Oxfam, WDR 2024)

Milliardäre weltweit

Weltweit gibt es 2.600 Menschen, die mehr als 1.000.000.000 besitzen. Jahr um Jahr werden 400 Milliarden vererbt. (Vermögen, das von privat an privat übergeht.) Bereits1993 war das durchschnittliche Vermögen der zehn Prozent reichsten deutschen Haushalte fünfzig Mal größer als das Durchschnittsvermögen der 50 % ärmsten. Inzwischen verfügen die reichsten 10 % über ein Durchschnittsvermögen, welches das 100-fache des Durchschnitts bei der unteren Hälfte der Bevölkerung ausmacht. Diese Entwicklung geht immer weiter, da weder durch Leistung, Arbeit, noch tolle Ideen riesige Vermögen erreicht werden, sondern durch Finanzmarkt-Geschäfte, für die man erst mal genug investieren können muss.

(Heike Buchter, Die Zeit, SR 2023)

Gesamtgröße der deutschen Volkswirtschaft

Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 4 Billionen an Werten erzeugt.

(Heike Buchter, Die Zeit, SR 2023)

Staatsschulden in Deutschland

Die Maastricht-Kriterien für die Einrichtung der Euro-Zone sahen (willkürlich festgelegt) eine Staatsschuldenquote von höchstens 60 % vor. Nachdem wegen der Finanzkrise von 2008/2009 die Schuldenquote auf 80 % angestiegen war, wurde 2011 die Schuldenbremse ins Grundgesetz aufgenommen. Mit einer Staatsschuldenquote von 65 % (gemessen am BIP) lag Deutschland 2015 auf dem letzten Platz der G7-Länder. Die Quote für Spitzenreiter USA lag bei 124 %. (Spitzenreiter nur dieser sieben Länder, es gibt höhere Schuldenquoten auf der Welt.)

(BR 2015; SWR 2023)

Privates Geldvermögen in Deutschland

Das private Geldvermögen in Deutschland betrug im Jahr 2023 ungefähr 7,9 Billionen .

(DZ-Bank, HR 2024)

Unternehmensgewinne in Deutschland

Zwischen 1992 und 2008 stiegen die dt. Unternehmensgewinne um 114 %, die Unternehmenssteuern allerdings nur um 62 %.

(Jürgen Reifenberger, Neoliberalismus, 2015)

Spitzenverdiener

Bei Befragungen in diversen Ländern wurden Leute gefragt, was ihrer Meinung nach gerecht wäre, um wie viel Mal mehr Spitzenmanager als die Arbeiter in ihren Firmen verdienen sollten. Dann wurden sie gefragt, was sie glauben, wie es in der Wirklichkeit ist. Die Führungskräfte großer Unternehmen (nicht Besitzerfamilien, nicht Aktionäre, sondern leitende Angestellte), wie viel Mal mehr als mittelmäßig entlohnte Angestellte bekommen sie? Im Durchschnitt der Länder gingen die Befragten davon aus, dass Spitzenverdiener etwa das Zehnfache erhalten. Richtig hätten sie das 4,6-fache gefunden. Die Antworten solcher, die sich selbst für links, solcher, die sich für rechts, derer, die wenig, derer, die ziemlich gut verdienen, unterschieden sich hierbei kaum. Immer lag der Faktor zwischen 4 und 5. Damit hatten die Befragten die reale Spaltung extrem unterschätzt. So gingen die Amerikaner davon aus, bei ihnen würden die Spitzenmanager das 50-fache verdienen, vielleicht 1 Million im Jahr. Tatsächlich lag der reale amerikanische Durchschnittsverdienste für Angestellte da schon bei 35.000 $. Die CEOs nahmen aber jedes Jahr 12 Millionen Dollar mit nach Hause. (Salär und Boni in der Summe.) Das waren dann 350 Mal mehr als die Befragten.

(Keith Payne, The Broken Ladder, 2017)

Superreichtum in Deutschland

Es gibt zwei Familien in Deutschland, die genauso viel besitzen wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung.

(Linus Westheuser, Soziologe, Humboldt-Universität Berlin, RBB 2023)

Die reichsten Deutschen

Die 5 reichsten Familien Deutschlands konnten ihre Vermögen 2020 bis 2023 um 75 % wachsen lassen. Von 89 Milliarden auf 155 Milliarden . Die deutschen Vermögen sind so ungleich verteilt wie in so gut wie keinem anderen Land innerhalb der EU. In England ist die Spaltung größer, England ist nicht mehr in den EU. Andere große, wirtschaftsstarke Länder wie Frankreich, Italien, Schweden, Niederland haben eine wesentlich geringere Spaltung als Deutschland.

(Oxfam, WDR 2024)

Unternehmensgewinne und Steuervermeidung

Im Jahr 2019 waren unter den weltweit 50 größten Unternehmen nur solche, die wenigstens 120 Milliarden $ im Jahr einnahmen (0,12 Billionen). Die amerikanische Supermarkt-Kette Walmart führte die Liste an. Ihr Profit lag in etwa so hoch wie die Steuereinnahmen Kanadas und Spaniens zusammen.

Einer Schätzung nach werden 10 % des weltweit vorhandenen Privatvermögens auf Konten in Finanzmarkt-freundichen Staaten versteckt. Dies könnte durch internationale Kooperation verhindert werden. Fast unantastbar sind hingegen die globalen Unternehmen bei, die Verluste in Hochsteuerstaaten anmelden, Gewinne dagegen in Niedrigsteuerländer verschieben. Netto zahlen sie dann zum Teil überhaupt keine Steuern mehr. In den USA, wo zum Kreis Google, Amazon, Apple und Starbucks gehören, wird von einem jährlichen Verlust von jährlich 130 Milliarden $ (0,13 Billionen) für die öffentlichen Haushalte ausgegangen.

(Per Molander, Condorcets Irrtum, 2017)

Ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland

In Sachen Ungleichheit spielt Deutschland im globalen Maßstab ganz vorn mit. Das reichste EINE Prozent(1 %) verfügt über 24 % aller Vermögen. 2022 galten 16 % aller Einwohner als arm. Sie verfügten über weniger als 60 % des Median-Einkommens. (Median: Die Anzahl der Menschen mit weniger ist exakt dieselbe wie die von Menschen mit mehr.)

(Der Paritätische, RBB 2022)

Erbschaften in Deutschland

Pro Jahr werden Vermögen von 400 Milliarden (0,4 Billionen) vererbt. Davon fallen an die Allgemeinheit 9 Milliarden als Abgaben. 391 Milliarden bleiben in Privathand.

(Peer Steinbrück, WDR 2023)

Steuergerechtigkeit?

4 % des weltweiten Steueraufkommens stammen aus Vermögens-, Einkommens- und Erbschaftssteuern. Zu 44 % finanzieren sich die Staaten aus den Konsumsteuern der Normalbevölkerung. (z.B. Mehrwertsteuer) Oxfam wünscht sich Vermögenssteuern in allen Staaten der Erde. Wer mehr als 5 Millionen $ hat, sollte jährlich 2 % davon als Steuer abgeben. Wer mehr als 50 Millionen $ besitzt, soll 3 % abführen. Wer mehr als 1.000 Millionen $ (1 Milliarde) hat (Herr Trump zum Beispiel), sollte jedes Jahr 5 % davon für öffentliche Aufgaben abgeben. Die deutsche Vermögenssteuer wurde 1997 unter Helmut Kohl abgeschafft (genauer gesagt: ausgesetzt), nachdem das BVG den Modus, wie sie eingezogen wurde, als nicht verfassungskonform befunden hatte. (Das heißt, man hätte ihn ändern können. Die nachfolgende Schröder-Regierung verzichtete.)

(Oxfam, WDR 2024)

Reich und Arm im Weltmaßstab

In den Jahren 2020 und 2021 hat das reichste 1 Prozent der Menschen ein zusätzliches Vermögen von 26 Billionen Dollar erwerben können. (26.000.000.000) Die übrigen 99 Prozent konnten ihren Reichtum um die Hälfte dieser Summe steigern. Von März 2020 bis November 2022 stieg der Reichtum des EINEN Prozents an jedem Tag um 2,7 Milliarden $. Erstmals nahm auch der Hunger wieder zu (820 Millionen Menschen). Die Hälfte des 1 reichsten % lebt in Nationen ohne Erbschaftsteuer. Diese Leute vererben jedes Jahr 5 Billionen $, steuerfrei. Mehr als das BIP des afrikanischen Kontinents.

(Oxfam, HR 2023)

Vorreiter der Ungleichheit: die USA

Bereits in den neunziger Jahren war die Umverteilung von unten nach oben in den USA so weit, dass das oberste 1 % dort 40 % des Vermögens besaß.

(Paul Hawken, Kollaps oder Kreislaufwirtschaft, 1993)

Wie weit lässt Glück sich steigern?

Diverse Studien haben gezeigt, dass das Glücksgefühl mit dem Reichtum einer Volkswirtschaft zusammenhängt. Aber auch, dass es ab einem gewissen Niveau nur noch stagniert. In einer Untersuchung 2010 (in den USA) zeigte sich, dass ab Jahreseinkommen 75.000 $ sich praktisch nichts mehr ändert, wenn Menschen reicher werden. Die mit einem Jahreseinkommen von 80.000 $ sind nicht unglücklich als mit 8.000.000 $. Das US-Median-Einkommen (Median = die Kopfzahl derer darunter und derer darüber sind gleich) befand lag bei 54.000 $. Die USA waren die reichste Nation der Welt. Sie zählten auch zu den Staaten mit den krassesten Unterschieden zwischen Oben und Unten.

(Keith Payne, The Broken Ladder, 2017)

Armut in Deutschland

Armutsbericht 2021 des Paritätischen Wohlfahrtsverbands: 17 % der Bevölkerung leben an oder unter der Armutsgrenze. In Deutschland wachsen 20 % aller Kinder in Armut auf.

(Der Paritätische, BR 2023)

Deutsche Klassengesellschaft

Genaue Zahlen ermittelt in Deutschland keiner. Schätzungen gehen davon aus, dass das oberste 1 % über 36 % des Besitzes in Deutschland verfügt. Die untere Hälfte, 50 % der Bevölkerung besitzen mehr oder weniger nichts, bzw. negatives Vermögen, also nur Schulden. Fakt ist, Deutschland ist Klassengesellschaft. In etwa so, wie es vor dem 1. Weltkrieg war.

(Ulrike Herrmann, taz, HR 2023)

Durchschnittsrente

Die durchschnittliche Rente in Österreich liegt bei 1.800 , in Deutschland bei etwas über 1.150 (Stand ergoogelt für 2023). Das liegt im Wesentlichen daran, dass mehr nicht finanziert werden kann, weil wesentliche Gruppen von Beiträgen ausgenommen sind. (Selbstständige, Unternehmer, Freiberufler, Militär, Beamte, Mini-Jobber, Arbeitslose, Hausfrauen, Abgeordnete)

(Ulrike Herrmann, Wirtschaftsredakteurin taz, RBB 2022)

Billige Nahrung für niedrige Löhne für hohe Exporte?

Ein deutscher Haushalt musste im Jahr 1950 von seinem Einkommen 45 % für Lebensmittel ausgeben. Heute sind es 14 %.

(Werner Bätzing, Kulturgeograf, ehem. Uni Erlangen, SWR 2024)

Gender Pay Gap

In Deutschland verdienen Frauen im Schnitt 20 % weniger als Männer. Dagegen ist der Zeitaufwand für Kinderbetreuung, Haushaltsführung und Pflege bei Frauen wesentlich höher als von Männern.

(Eva Walther, Sozialpsychologin, Uni Trier, WDR 2024)

Frauen in Teilzeitarbeit

Mit einem Anteil von TZ-Arbeiterinnen von 50 % weist Deutschland einen der höchsten Werte Europas auf. Mehr Frauen würden in Vollzeit arbeiten, wenn es mehr Ganztagesschulen, Kindergärten und mehr Netto zu verdienen gäbe (siehe Steuerrecht mit Ehegattensplitting).

(Marcel Fratzscher, DIW, SWR 2023)

Vor und nach Hartz

Mit davor sind die Jahre 1995 bis 2003 gemeint. Mit danach die nach Inkrafttreten der Agenda-Reformen der SPD-Grüne-Regierung von Gerhard Schröder: 2003 bis 2011.

Summe aller Arbeitsstunden v. Menschen (pro Jahr), davor: 57,1 Mrd. , danach: 56,6 Mrd.

Arbeitslosenzahl, davor: 10,3 %, danach: 9,1 %

jährl. Steigerung der Produktivität, davor: 0,97 %, danach: 0,72 %

jährl. Reallohnsteigerung, davor: über Null, danach: - 0,8 %

Anteil v. Löhnen/Gehältern an Wertschöpfung, davor: 54 %, danach: 51 %

Gini-Zahl f. gesell. Gleichheit (0= gleich, 1= krass ungleich), davor: 0,25, danach: 0,31

Menschen, die frisch in Arbeit kamen: davor: 1.754.000, danach: 831.000

jährl. Anstieg Lohn-Stückkosten, davor: 0,29 %, danach: 0,45 %

Investitionen in Vergleich zu BIP: davor: 21 %, danach: 18 %

jährl. Wachstum, davor: 1,95 %, danach: 2,34 %

Haushaltsdefizit (% vom BIP), davor: 2,1 %, danach: 1,9 %

jährl. Wachstum Export, davor: 9 %, danach: 7 %.

(Jürgen Reifenberger, Historiker, Publizist, Neoliberalismus, 2015)

Welche Art Menschen lebt von Bürgergeld?

2,9 Millionen Menschen, die Bürgergeld bekommen, haben einen deutschen Pass, die Zahl überwiegt die der Ausländer. Das sind 2,6 Millionen. Davon 704.500 sind durch den Krieg mit Russland aus Ukraine gekommen. 505.000 sind Syrer, 199.000 Türken, 185.000 Afghanen. Von den Ukrainern sind ein Drittel Kinder unter 15 Jahren. 305.000 der Ukrainer befanden sich im Juli 2023 in Kursen, meist Deutschkurs, oder sie betreuten Kinder. 159.000 Ukrainer arbeiteten abgabenpflichtig. Die Behauptung, Bürgergeld werde v.a. Migranten gezahlt, stimmt insofern, als 62 % Migrationshintergrund haben. Darin sind auch Menschen mit dt. Pass und solche, die in Deutschland geboren wurden und aufwuchsen.

(Faktencheck Maischberger, ARD 2023)

Unterschichten werden per Bildungskatastrophe vererbt

Etwa 20 % der Fünfzehnjährigen können nicht gut lesen und schreiben. Ein Fünftel der deutschen Jugend ist durch die Schulen nicht zur Übernahme qualifizierter Arbeit befähigt worden.

(Georg Cremer, Freiburger VWL-Professor, DLF 2021)

Die Gerechtigkeit der Welt

Bei einem Versuch mit einseitig durchsichtigem Glas schaute eine Gruppe zwei Menschen zu, wie sie Aufgaben bearbeiteten. Der Tester sagte, er habe nur ausreichend Geld, um einem der Zwei eine Belohnung zu geben. Es wurde gelost. Die Gruppe konnte zusehen, wie dem Ausgelosten dieses Geld übergeben wurde. Anschließend fragte man die Gruppe über ihre Eindrücke aus. Die Mehrheit war überzeugt, der mit der Belohnung hätte fleißiger, gründlicher und richtiger gearbeitet.

(Keith Payne, The Broken Ladder, 2017)

Ungleichheit und politische Feindschaft

Der Gini-Index ist die gebräuchliche Zahl zur Messung von Ungleichheit. Er bewegt sich zwischen 0 und 1. Null würde er betragen, wenn alle Bewohner eines Landes ein gleich großes Vermögen hätten. 1 würde er betragen, wenn eine Person alles hätte und die anderen nichts hätten. Zwischen 1975 und 2012 wuchs der US-Gini von 0,355 auf 0,452. Zur selben Zeit wuchs der Polarisations-Index für die Abgeordneten des Repräsentantenhauses von 0,5 auf 1,1. Er ist ist niedrig, wenn bei vielen Abstimmungen demokratische und republikanische Abgeordnete für dasselbe stimmen und hoch, wenn sie das Gegenteil der anderen Partei wollen.

(Keith Payne, The Broken Ladder, 2017)

Zahlen Asylbewerber

Im Jahr 2023 stellten 351.000 Personen einen Antrag auf Anerkennung als Asylanten in Deutschland. Nach dem Jahr 2015 hatte der damalige Innenminister Horst Seehofer (CSU) gesagt, das Land könne jährlich 200.000 Asylanten verkraften und die Obergrenze gefordert.

(SWR 2024)

Demografie und Zuwanderungsbedarf

In den auf 2023 folgenden Jahren wird es zum Netto-Minus an Arbeitnehmern in Deutschland von 5 Millionen Menschen kommen. (Aufrechnung der Verstorbenen und in die Rente Abgehenden gegenüber den neu Anfangenden.)

(Marcel Fratzscher, DIW, SWR 2023)

Einwanderungsland Deutschland

Von den in der Bundesrepublik Lebenden sind 26 % nicht im Land geboren. Dazu zählen auch Amerikaner, Japaner, Franzosen und andere EU-Bürger. Bei den Kindern von Migranten ist der Anteil der Hauptschulbesucher vier Mal so hoch wie bei Schülern, deren Eltern in Deutschland geboren wurden.

(Jan Schneider, Sachverständigenrat dt. Stiftungen zur Migration, RBB 2021)

Verschwörungstheorien

Bei einer Befragung von 1.200 Amerikanern glaubten 37 %, die Klimakatastrophe wäre ein Fake, 28 % glaubten an eine Verschwörung der Eliten zur Einrichtung einer Neuen Weltordnung, 15 %, dass die Pharmaindustrie und die medizinische Forschung die Verbreitung von Krankheiten betreiben würden, um anschließend mehr zu verdienen. 4 % sahen den Globus von Echsenmenschen mit Shapeshifter-Fähigkeiten beherrscht.

(Keith Payne, The Broken Ladder, 2017)

Antisemitismus

Juden haben zu viel Einfluss in Deutschland.

Dieser Aussage stimmen 20 % der erwachsenen Deutschen zu.

(Umfrage 2023, BR)

Terror von Rechts

Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat seit den neunziger Jahren 218 Menschen gezählt, die in Deutschland von Aktivisten der rechten Szene umgebracht wurden. Für die Zahl der zwischen 1961 und 1989 an der innerdeutschen Grenze zu Tode Gekommenen gibt es die Zahlenangaben 260 und 327.

(MDR 2022)

Wende der nationalen Erinnerungskultur durch AfD?

In einer Maischberger-Sendung bestritt der AfD-Ex-Vorsitzende Alexander Gauland den Vorwurf des Ex-FDP-Politikers Gerhart Baum: Sie wollen unsere Erinnerungskultur abschaffen Stimmt nicht! Fakt ist, dass Gauland auf dem Kyffhäuser-Treffen 2017 sagte:

Man muss uns diese zwölf Jahre nicht mehr vorhalten. Sie betreffen unsere Identität heute nicht mehr. Deshalb haben wir auch das Recht, uns nicht nur unser Land, sondern auch unsere Vergangenheit zurückzuholen.

Weiterhin sagte er damals, so wie die Briten und Franzosen auf militärische Erfolge im 1. und 2. Weltkrieg stolz seien Genauso haben wir das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.

(Faktencheck Maischberger, ARD 2023)

Wer erhält EU-Agrarsubventionen?

80 % der EU-Subventionen für die Landwirtschaft landen bei Agrar-Großbetrieben. Zu einem Teil auch beim Lebensmittelhandel.

(Werner Bätzing, Kulturgeograf, ehem. Uni Erlangen, SWR, 2024)

Landwirtschaft

Den Bauern gibt es nicht mehr. Das jährliche Einkommen landwirtschaftlicher Betriebe schwankt zwischen 11.000 und 110.000 . Allerdings stammen etwa 50 % der bäuerlichen Einkommen aus Subventionszahlungen (Transfers), die meistenteils über die EU fließen und von ihr geregelt werden. Die EU verteilt 400 Milliarden an europäische Landwirte. Um vergleichen zu können, wird ein theoretischer Gewinn errechnet, bei dem eine Rolle spielt, wie viele Personen vom Hof unterhalten werden. Dann lag das Durchschnitts-Einkommen 2021 bis 2023 bei 45.000 pro Person. Auf Grund einer Entwicklung von Jahrzehnten produziert die dt. Landwirtschaft zu viele, zu billige (auch qualitativ) Lebensmittel. Vieles geht in den Export. Beim Schweinefleisch werden über das, was der dt. Markt abnimmt, noch 130 % hinaus produziert. Dennoch gilt für die Landwirtschaft, gerade unterm Preisdiktat der Lebensmittelhandelsketten, die Maxime: Wachse oder weiche! Nur noch 4 Handelsketten teilen sich 80 % des Lebensmittelmarkts. (aldi, Lidl/Kaufland, Rewe/Penny, Edeka/Netto) In den letzten 10 Jahren haben wir 25 % aller Milcherzeuger und 20 % der Schweinezüchter verloren. Unter den Aspekten Klimawandel und Artenverlust errechnete eine Folgenkommission, dass der Schaden einer unverändert weitermachende dt. Landwirtschaft einen Schaden von 60 Milliarden für die Allgemeinheit bewirken würde. Die Kosten einer naturverträglichen Landwirtschaft würden ein Bruchteil betragen. Es werden jetzt 1 Milliarde aus dem Topf zur Umstellung von Schweinemastanlagen investierte. Wenn der Steuerzahler seine Solidarität für Bauern und Tierschutz, die er in Umfragen stets bekundet, ernst meinte, würde er für jedes Stück Fleisch, Wurst, Butter, den Joghurt, Milch, Sahne entschieden mehr zahlen, als er es (laut Angaben der Ketten) real zu tun bereit ist.

(ARD Presseclub, 2024)

Bauernhöfesterben

2005 bis 2011 ging die Zahl dt. Höfe von 400.000 auf 295.000 zurück. Das Statistische Bundesamt nannte 1995 die Zahl 500.000, 2022 noch 250.000. Das Höfesterben hängt mit den Preisen der Lebensmittelhandelsketten zusammen. Unter denen haben den Konkurrenzdruck nur 4 Anbietergruppen überlebt, die 80 % der Nahrung den Deutschen verkaufen.

(MDR 2024; Omid Nouripour, Grüne, Maischberger, WDR 2024)

Ressourcenverbrauch

Mitte der neunziger Jahre wurden für die Bedürfnisse des durchschnittlichen Amerikaners jede Woche 68 kg an natürlichen Ressourcen verbraucht. Bei diesem Prozess fielen zugleich je Mensch 1.000 kg Abfallstoffe an.

(Paul Hawken, Kollaps oder Kreislaufwirtschaft, 1993)

Fleisch

Vom in der EU produzierten Getreide gehen 60 % in die Fleischproduktion. Ein riesiger Energieverlust, weil Nahrungsmittel zuerst der Erde abgerungen werden, um in Tieren zu landen, die auch nicht annähernd diese Energiezufuhr im Fleisch speichern.

(Ulrike Herrmann, Das Ende des Kapitalismus, SWR 2022)

Fleischesser

In Deutschland essen Männer jede Woche 1,1 kg Fleisch und Fleischprodukte, Frauen 0,6 kg.

(Funkkolleg Klima, HR 2023)

CO2-Konto der Deutschen

Gemäß den Pariser Klimazielen verfügt(e) Deutschland über ein Guthaben von 115 Gigatonnen CO2-Äquivalente. (Äquivalente: Auch andere schädliche Gase werden eingerechnet.) 1 Gigatonne sind 1 Milliarde Tonnen, 115 sind also 115.000.000.000 Tonnen CO2. Davon hatte es - mit der Geschichte der Industrie und des Verkehrs - bis 1950 ein Drittel verbraten. Ab dann waren es je Jahrzehnt ca. 10 G-Tonnen. Am schlimmsten die Siebziger mit über 13 G-Tonnen. (Es ergibt sich, dass das Guthaben um 2030 herum aufgebraucht sein dürfte. Dabei sehen die Gesetze Nullemission für 2050 vor und die Debatten gehen weithin dahin, diese Werte hochzusetzen, die Fristen also zu verlängern. Noch immer glaubt der Mensch, die Natur unter Druck setzen zu können, dann werde sie nachgeben. Wie er es mit Menschen gewohnt ist.)

(Funkkolleg Klima, HR 2023)

Klimaziele der Bundesregierung

Die als Bundesgesetz vom Bundestag bestimmten Klimaziele bis ins Jahr 2050 (noch von der Großen Koalition) sollen dazu geeignet sein, die weltweit auf der Pariser Klimakonferenz verabredeten Klimaziel zu erreichen. Es handelt sich weder um Zahlen, die so oder so sein könnten und auch nicht welche, die mal dieser Minister mit jenem abgesprochen hat. Es handelt sich darum, die Welt vor einem Katastrophenzustand zu bewahren, der dann nicht mehr zurückgeführt werden könnte. (!) Die CO2-Menge Deutschlands sollte 1990 bis 2030 um 65 % reduziert werden, bis 2040 um 88 % erreicht fallen und ab 2045 sollte Deutschland gar kein CO2 (außerhalb von natürlichen Prozessen) mehr hervorrufen. Dazu haben wir jetzt noch etwa 20 Jahre Zeit. 20 Jahre! Bereits jetzt ist klar, dass dies komplett unmachbar wäre, wenn es nicht gelingt, einerseits CO2 einzufangen und zu verpressen, andererseits große Teile der Energiegewinnung, Industrieproduktion, e-Motoren-Stromeinspeisung, Heizung auf grünen Wasserstoff umzustellen. Vor 2030 ist grüner Wasserstoff faktisch nicht mehr als eine Utopie, auch danach wird er nie Massengut werden, da extrem teuer in Herstellung (grüner Strom) und Transport/Infrastruktur.

(Funkkolleg Klima, HR 2023)

CO2-Emissionen steigen weiter

In den 5 Jahren nach dem Pariser Klimavertrag stiegen die globalen CO2-Emissionen um weitere 18 %. Soll in den 10 Jahren ab 2020 noch das Zwischenziel für 2030 erreicht werden, müssten in dieser Zeitspanne die Hälfte der CO2-Emissionen der Welt verschwinden. 86 % der weltweiten CO2-Emissionen fallen an, indem Strom aus fossilen Stoffen erzeugt wird. Kapitalismus ist im Grunde Einsatz von Technik und Einsatz von Technik ist Einsatz von Elektrizität.

(Niklas Höhne, Uni Wangeningen, Niederlande, BR 2020; Ulrike Herrmann, HR 2023)

Ungleichheit und CO2-Emissionen

Im Durchschnitt emittiert jeder Deutsche jährlich zwischen 7 und 11,2 Millionen Tonnen CO2. 11.200.000 t. Durchschnitte täuschen oft. Die absolute Menge ist sozial krass ungleich verteilt! Das reichste 1 % kommt pro Jahr und Kopf auf 118 Tonnen CO2. Menschen aus der unteren Hälfte der Bevölkerung sind dagegen nur mit 5,9 t. Eine Erhaltung einer lebenswerten Welt setzt pro Mensch und Jahr die Zahl 1 Tonne voraus (Weltklimarat). Es ist ja bekannt, dass der Planet schon längst irreversibel ruiniert wäre, wenn sämtliche Menschen so leben würden wie die Amerikaner und die Europäer. Dass es bis jetzt noch nicht dazu kam, hängt damit zusammen, das viele Menschen des Globus wesentlich weniger als 1 Tonne hervorrufen. Von daher ist es abstrus, auf das Bevölkerungswachstum der Afrikaner zu zeigen.

(Ulrike Herrmann, taz, WDR, HR, 2023)

Strom aus erneuerbaren Quellen

Zurzeit stammen 50 % des in Deutschland erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen.

(Ortwin Renn, Nachhaltigkeitsforscher, BR 2023)

 

Vergleich Klimagase DDR - BRD

In den achtziger Jahren stieß die Wirtschaft der DDR 3 Mal so viele klimaschädliche Gase aus wie die BRD. Dies bezieht sich CO2 pro einer Rechengröße erzeugte Wirtschaftseinheit. Pro Kopf war der CO2-Ausstoß in der DDR 2 Mal so groß. Die dortige Wirtschaft hatte eine 1/3 geringere Produktivität als die westdeutsche.

(Funkkolleg Klima, HR 2023)

Anteil erneuerbarer Energien

Vom Energieverbrauch (Produktion, Heizung, Verkehr, Entsorgung) entfallen 2,8 % auf Solarenergie, 5,3 % auf Windkraft. Der Anteil dieser Quellen für die Stromerzeugung liegt bereits bei 50 %, aber Strom ist eben längst nicht alle Energie, die verbraucht wird (siehe Benzin, Heizung etc.).

(Umweltbundesamt 2022, Ulrike Herrmann, taz, WDR 2023 HR 2023)

Lobbyisten

Das Lobbyisten-Register des Bundestags zählt über 5.500 Lobbygruppen. Dahinter steckt ein Personal von 30.000 Köpfen. Umgerechnet sind das 40 je Abgeordnetem.

(Funkkolleg Klima, HR 2023)

Zahlenmagie fossiler Energieverkäufer

Faktisch sind mit dem dt. Bergbau (z.B. Braunkohletagebau im Rheinland und in der Lausitz) nur noch einige Tausend befasst. Die Energieversorger, als sie ins Hintertreffen gegenüber dem preiswerten Strom aus Wind- und Sonnenenergie zu geraten drohten, versorgten die Politik aber mit Studien und Zahlen, die Hunderttausende bedrohter Arbeitsplätze ins Spiel brachten. Das errechnete sich, indem man die Arbeitsplätze z.B. bei den Bäckern und Metzger im Umland dazu addierte. Tatsächlich entfielen ab 2010 im Bergbau 5.000 Stellen. Ab 2011 entfielen im Solarbereich 100.000 Stellen. Vor allem wegen Firmenaufgaben, nachdem die Politik die Förderung gestrichen hatten, die Fertigung China überlassen worden war. (Worüber heute wieder geklagt wird.) Damals gab es so gut wie keine Diskussion in der Öffentlichkeit.

(Annika Joeres, Journalistin, Funkkolleg Klima, HR 2023)

Zuordnungsforschung

Friederike Otto berechnet am Imperial College London, wie wahrscheinlich ein Extrem-Wetter-Ereignis gewesen wäre, wenn die CO2-Einträge der letzten 200 Jahren nicht gewesen wären. Starkregen, wie er an der Ahr 2021 zur Katastrophe führte, kommt dort danach heute mit fünf Mal höherer Wahrscheinlichkeit als vor 1800 vor.

(Friederike Otto, Physikerin, WDR 2023)

Dürren

Dürren, wie sie die Nordhalbkugel der Erde 2022 erlebte, kommen heute etwa alle 20 Jahre vor. Attributionsforscher errechneten, dass solche Katastrophen vor der Industrialisierung etwa alle 400 Jahre vorkamen.

(Katja Horneffer, ZDF-Meteorologin, BR 2023)

Methan

Als klimaschädliches Gas ist Methan 30 mal schlimmer als CO2. Die Tiere haltende Landwirtschaft erzeugt viel Methan. (Allerdings auch der Reisanbau in Asien.)

(Ulrike Herrmann, taz, WDR 2023)

Bauen mit CO2

Beton spielt eine enorme Rolle beim Bauen, hält aber nur mit dem Kleber Zement. Zement wird bei mehr als 1.000 Grad gesintert. Dafür wird Erdgas verbrannt. Deswegen ist Beton für 4 % der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Der Flugverkehr für 8 %.

(Jonas Malzahn, Städtebauinstitut, Uni Stuttgart, HR 2023)

Müll von Gebäuden

55 % aller dt. Abfallstoffe stammen aus der Baubranche. Vor allem als Überbleibsel abgerissener Altbauten. 2020 waren es 220 Millionen Tonnen Müll in Deutschland. Übrigens belegte zu dieser Zeit der durchschnittliche Deutsche einen Wohnrum von 47 Quadratmeter. 1998 hatten ihm noch 38 Quadratmeter gereicht.

(Funkkolleg Klima, HR 2023)

CO2 aus Verkehr

Dass Deutschland die für 2030 im Klimaschutzgesetz (der großen Koalition) anvisierten Werte nicht erreichen dürfte, liegt neben dem Bausektor (auch Heizen) vor allem am Verkehr. Andernfalls müssten in den kommenden paar Jahren noch 200 Millionen Tonnen CO2 jährlich weg (0,2 Billionen). Außer netten Worten, die Wetten auf Nimmerleinstage sind (Technologieoffenheit, Wasserstoff, Ausbau der Bahn) gibt es in den Ministerium keinerlei Wege, die in wenigen Jahren gangbar sind. Darum wird inzwischen gern auf Atomenergie verwiesen (siehe CDU). Die Uranvorräte der Welt sind begrenzt, finden sich zu großen Teilen in Russland. Planung, Genehmigung und Bau von AKWs brauchen Jahrzehnte! AKW-Strom ist inzwischen viel teurer als von Sonne und Wind. Aber Vorteil: Man kann ihn bei jedem Wetter haben, ohne ihn erst speichern zu müssen.

(Bernhard Pötter, Newsletter Klimapolitik, Table Media, DLF 2023)

e-Autos retten nicht

Um grünen Wasserstoff zu bekommen, muss man mit sehr viel Strom, der nicht durch die Verbrennung fossiler Stoffe erzeugt werden darf, Wasser spalten. Faktisch lohnen sich e-Autors fürs Klima nur, wenn der Strom dafür grün ist oder mit grünem Wasserstoff erzeugt. In nennenswertem Maß umsetzbar wäre das nicht vor 2030. Aber auch ohne diese Probleme sind e-Autos grenzwertig. Es muss eine Energie verheizt werden, um 2 Tonnen Metall und Plastik durch die Lande zu rollen. 2 Tonnen? Nein, in Wahrheit die anderthalb Menschen, die (im Durchschnitt) mitfahren.

(Ulrike Herrmann, Das Ende des Kapitalismus, HR 2023)

Verfehlte Klimaziele

Wie schon mehrere Jahre lang bescheinigte der IPCC-Bericht (Weltklimarat) 2023 den Deutschen, die aktuellen Zwischenschritte zur Erreichung der für 2045 zum Gesetz erklärten Ziele nicht erreicht zu haben.

(Pauline Brünger, Philosophin, Köln/Düsseldorf, Fridays for Future, BR 2023)

Rentiere auf St. Matthew

Wissenschaftler hatten errechnet, dass auf St. Matthew, Insel der Beringsee (zwischen Alaska und Sibirien), 1.300 bis 2.300 Rentiere existieren können. Es gab noch keine Rentiere, als 1944 für einen Test 29 Tiere ausgesetzt wurden. Im Jahr 1966 lebten 42 Rentiere auf der Insel. Was war dazwischen passiert? 1957 hatten die Tiere mit 1.350 dem empfohlenen Wert erreicht. Sie wussten das aber nicht und vermehrten sich weiter. 1963: 6.000 Tiere. Ab jetzt kam es zu einem dramatischen Biotop-Zusammenbruch. Das Sterben der Tiere wurde bei 1.300 keineswegs langsamer. Nur 44 Rentiere überleben.

(Paul Hawken, Kollaps oder Kreislaufwirtschaft, 1993)

Natur Exitus

In 50 Jahren wird der deutsche Wald gestorben sein. (Wenn wir die Klimaziele bis 2045 nicht schaffen.) Leben wird man in Deutschland noch können. Dagegen nicht mehr in Indien (zu heiß und trocken). Heute sind dort noch 1.200.000.000 Menschen, die wahrscheinlich irgendwohin ausweichen werden. Leute, die heute nichts tun wollen, sagen gerne, wir sind nur für 2 % des CO2s der Welt verantwortlich. Ob wir was tun oder nicht, ändert nichts. Die Chinesen bauen Kohlekraftwerke und drängen uns aus dem Markt. Chinas Zahlen stimmen aber überhaupt nicht. Keine Führung dort wird noch viel länger so weitermachen können. Schon heute liegt der CO2-Wert pro Kopf so hoch wie bei uns. Im Ergebnis produziert die dt. Wirtschaft damit aber das Doppelte Chinas. Problem der Produktivität. Schon heute kommt es im warmen Süden Chinas, der den Norden ernährt, zu gigantischen Ernteausfällen. Prognose: Auch im Klimaschutz wird China uns mittelfristig hinter sich lassen.

(Ulrike Herrmann, SWR 2022)

Strafzahlungen wegen gerissener Klimaziele

Die dt. CO2-Emissionen beim Verkehr stiegen 2022 um 0,7 %. Damit liegen wir 7 % über dem im Klimaschutzgesetz vorgesehenen Zwischenwert. Der Straßenverkehr macht davon 98 %. Weil Deutschland die EU-Klimavorgaben verfehlt, werden beim Zertifikatehandel ab 2030 die Preise kräftig steigen. Man erwartet 15 Milliarden Mehrkosten für den Bund. Derselbe Finanzminister, der 2024 auf die Einhaltung der Schuldenbremse pochte, sagte zu dieser Aussicht bisher noch nichts.

(Bernhard Pötter, Newsletter Klimapolitik, Table Media, DLF 2023; BR 2023)

Wasserstofftechnologie

Wasserstoff muss aus Wasser produziert werden. Grüner Wasserstoff muss in Zonen der Erde erzeugt werden, wo man einfach und billig an Sonne und Wasser (möglichst, ohne es vorher zu entsalzen) kommt. (z.B. Kanada, Brasilien, Australien, theoretisch auch Nordafrika, Arabien, Russland) Dann braucht man politische Abkommen, Pipelines, Superkabel, Superschiffe. All das ist momentan so gut wie nicht existent und kann vor 2030 keine große Rolle spielen. Man erwartet nicht, dass vor 2040 die Wasserstoff-Technologie einen entscheidenden Beitrag zur CO2-Reduktion Deutschlands leistet. Nach den Gesetzen werden wir bis in jenes Jahr aber schon 88 % aller Emissionen eingestellt haben. (Wie?)

(Falko Ueckerdt, Potsdam Institute for Climate Impact Research, HR 2023)

Carbon Capturing

DAC (Direct Air Capture), z.B. ORCA-Anlage, Island, filtert CO2 aus der Luft und presst es in Basalt. Das ist energieaufwändig. Je 1.000 t eingefangenes CO2 werden 500 t CO2 neu erzeugt! Die Intern. Energiebehörde sagt, bis jetzt werden mit DAC-Technik 0,01 Megatonnen CO2 jährl. aus der Luft geholt. (Ausgestoßen werden 37.000 Megatonnen.)

Die Organisation Global Witness errechnete, dass DAC, wie es der Leiter der Weltklimakonferenz 2023 (Sultan v. Dubai) vorschlug, wenn man nur die Mittel zur Verfügung hätte, die in den Emiraten heute schon arbeiten, die fürs Jahr 2030 anvisierten Ziele in 343 Jahre erreichen.

80 % des in den USA verpressten CO2s werden benutzt, um neues Öl und Gas zu fördern (Fracking). Das Ölland Norwegen macht Carbon Storage seit Jahrzehnten. Dort werden in einem leere Ölfeld unter der See jährl. 1 Megatonne CO2 eingelagert. Um das globale Ziel 2050 zu erreichen, müssten mit so einer Technik 1.000 mal 1.000 Tonnen der Norwegen-Kapazität irgendwohin verpresst werden. Denn 1 Mio. t CO2 sind eine Megatonne. Fürs 1,5-Grad-Ziel müssten 1.000 Gigatonnen aus der Atmosphäre raus. Eine Gigatonne sind 1 Milliarden Tonnen: 1.000.000.000 Tonnen. Davon wäre das Tausendfache zu fangen und zu lagern.

(Dabei ist es irrelevant, wie viel CO2 die Natur schon produziert. Solche Zahlen werden von Verneblern aber gern genannt. Relevant ist, wie viel der Mensch vermeiden könnte.)

(RBB 2023)

Die Aussichten

Da die globalen Emissionen bisher nicht sanken, sondern wuchsen (in D sind sie leicht gesunken), kann die Menschheit zur Einhaltung der Klimaziele jetzt nur noch 1.500 Gigatonnen ausstoßen. Das wird sie in fünf oder sechs Jahren getan haben.

Was passiert, wenn man das 1,5-Grad-Ziel streicht, bzw. anpasst? Die Natur lässt sich nicht verschieben. Dann werden Kipp-Punkte überschritten, es kommt zu Katastrophen, die nicht reversibel sind: Abschmelzung Eiskappen, Anstieg Ozeane, Auftauen von Sibirien, Kanada plus extremem Anstieg von Klimagasen durchs dann freigesetzte Methan (ein viel schädlicheres Klimagas CO2). Das sind keine Hypothesen, sondern im Computermodell errechnete Fakten. Alles auf diese Weise Vorhergesagte ist bis jetzt auch eingetreten, nicht später, sondern früher, als er erwartet.

Scientists for Future ist ein weltweiter Zusammenschluss von Naturwissenschaftlern an Universitäten, dessen Veröffentlichungen nur im allgemeinen Konsens erfolgen. Es ist kein einzelnes Institut, das von Interessengruppen oder Regierungen gesponsert würde.

(Scientists for Future Österreich, 2024)

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Erste Veröffentlichung auf e-Stories.de am 18.08.2021

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