Elfie Nadolny

Buchvorstellung: Im Dschungel der Phantasie

 

  Anthologie "Im Dschungel der Phantasie"
Herausgeberin: Elfie Nadolny
Erschienen im Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2007


Cover: Hans Gemähling
Beteiligte Autoren und Künstler: Heidrun und Hans Gemähling, Petra Hielscher, Heike Keßler (nightlight), Margret Kessler, Elfie und Klaus Nadolny, Wolf-Jakob Schmidt, Leah Schurr.

Die Anthologie ist erhältlich bei www.engelsdorfer-verlag.de und bei www.amazon.de, ISBN-Nummer: 3-86703-302-1


Die Anthologie ist nach der Anthologie: "Notizen aus der Vergangenheit, Verweht?" die zweite Anthologie des Inselchen-Forums (www.inselchen.com) und ein Ergebnis konstruktiver Zusammenarbeit und gemeinsamer Freude am Schreiben. Sie ist eine Blütenauslese der besten Märchen und Fantasiegeschichten, die die Herausgeberin sorgfältig ausgewählt hat.


Auszüge:

Kinderaugen zaubern
Sterne in deine Seele -
Wenn du sie nur lässt

© Wolf-Jakob Schmidt


Die Verlockung

Ja, sie war schön, wunderschön und ihre Stimme klang verlockend.
"Nein, ich folge dir nicht, ich vertraue dir nicht.
Nie mehr, hörst du? Nie mehr!" Vor seinem geistigen Auge tauchte ihr Bild auf. Sie hatten eng umschlungen getanzt, gelacht, sie hatte ihm so viel versprochen. Er hatte gewartet, gehofft, geglaubt. Mit niemandem hatte er darüber gesprochen, seine Gedanken und Gefühle wollte er nicht teilen, sie gehörten nur ihm, nur ihm allein. Früher hatten sie auch ihr gehört, das ist lange her. Nie mehr, nie wieder.

Und nun stand sie hier vor ihm: "Komm zu mir, komm, komm. Es ist ganz leicht. Ich warte auf dich. Stehe auf von der Bank, auf der du sitzt. Folge mir. Ich warte auf dich und das weite Meer auch, komm nur. Wir erwarten dich und das spürst du ganz genau. Du weißt es, habe Mut, habe Vertrauen!" "Vertrauen?", fragte er sich und bemerkte die Sperre, die er früher nicht gekannt hatte. "Es ist leicht, ganz leicht, folge mir, vertraue mir...", hörte er sie verlockend flüstern. ....

© Elfie Nadolny


Rahab, der Meeresfürst

Einst lebte in den unergründlichen Tiefen der Ozeane ein merkwürdiges Wesen namens Rahab. Kein Lebender auf dieser Welt bekam Rahab, den mächtigen Meeresfürsten, jemals zu sehen, nur seine donnernde Stimme war meilenweit zu hören, wenn er die Wellen zu meterhohen Wänden aufpeitschte und sie zusammen mit seinem Bruder, dem Fürsten der Lüfte, aufwirbelte und an Land schmettern ließ. Voller Panik flüchteten die Menschen aus den Küstengebieten, denn kaum hatten sie ihre Behausungen errichtet und das Land ein wenig urbar gemacht, zerstörten die beiden mächtigen Brüder die mühsam geschaffenen Bauten wieder. ....

© Leah Schurr


Nur ein Traum?

Sie saß, die Arme um ihre Knie geschlungen, am Strand.
Sie sah Dinge, die kaum ein anderer zu sehen im Stande war.
Sie schmeckte die salzige Luft intensiver.
Der Wind spielte fast derb mit ihrem langen Haar.
Auch ihn konnte sie sehen. ....

© Heike Keßler


Seehund "Hannes" und seine Reisen


Es war einmal ein kleiner Seehund mit dem Namen "Hannes", der die erste Zeit seines Lebens in einem wunderschönen kleinen Tierpark in Nordhorn verlebte. Doch eines Tages versiegte die Milch seiner Seehundmama, und die toten Fische vom Pflegepersonal wollte er nicht. Von seinem Vater hatte er einmal gehört, dass seine Vorfahren vor langer langer Zeit in einem großen Meer den Fischen zum Fressen hinterher jagten und viel Spaß dabei hatten.

© Heidrun Gemähling

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 2007-05-08. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).