Dr. Regina E.G. Schymiczek

Buchvorstellung: Die Weide der Seepferde

  Als der Meeresarchäologe Dr. Jack Foster bei einer Schatzsuche vor der Golfküste Floridas auf eine unbekannte Stadt nach antikem Vorbild stößt, ist seine Freude zunächst groß, da er glaubt, Atlantis gefunden zu haben. Tatsächlich ist er jedoch auf eine Verschwörung gestoßen, die das Ziel hat, die Weltherrschaft durch einen neuen Super-GAU zu erlangen. Schneller als ihm lieb ist, ist Jack in die Sache verwickelt und muss versuchen, den Kopf der Verschwörer auszuschalten. Das führt ihn nach Berlin, zum Mont-St-Michel, nach New York, Phoenix und nach Las Vegas. Unterstützung erhält er dabei von seinem besten Freund Tony, einer attraktiven Biologin, einem deutschen Professor und – was ihm nicht immer gefällt – von seiner Mutter.
In der spannenden Geschichte wird eine Verschwörungstheorie mit sorgfältig recherchierten Fakten über antike Mythologien und Kunstgegenstände verknüpft – ganz nach dem Motto: Was wäre, wenn es die Mischwesen, die uns die alten Griechen auf ihren Reliefs und Vasen hinterlassen haben, tatsächlich geben würde?

Leseprobe:

Der Sand unter seinen Händen fühlte sich weich und warm an, ein lauer Wind strich sanft über sein Gesicht. In der Ferne hörte er fröhliches Lachen und das Rauschen der Brandung. Jack streckte sich, ohne die Augen zu öffnen. Der Traum war so schön, er hatte keine Lust in die Realität zurückzukehren. Dann fielen ihm die letzten Ereignisse ein. Er riss die Augen auf und setzte sich ruckartig auf. Erstaunt sah er sich um.
Er befand in einem breiten Bett, das mit kühlen, seidenen Laken und einer Menge weicher Kissen ausgestattet war. Neben dem Bett stand ein kunstvoll geschmiedetes Tischchen, auf dem eine kostbare Glaskaraffe mit Wasser, ein dazu passender Pokal sowie eine silberne Schale mit köstlich duftenden Früchten standen. Der Raum hatte rosafarbene Marmorwände und einen ebensolchen Boden, die Decke war kassettiert.
Wie in einer römischen Villa, dachte Jack. An der rechten Wand sah er zwei große, schmale Fenster. Glasscheiben waren nicht zu sehen, nur transparente Tücher, die bis auf den Boden reichten und sanft vom Wind bewegt wurden. Jetzt hörte er auch das Rauschen der Brandung und das Lachen wieder, beides gehörte nicht in seinen Traum, sondern war real.
Jack wurde schwindelig und er ließ sich zurück in die Kissen sinken. Er schloss die Augen und rieb sich die Stirn. Die letzten Bilder, an die er sich erinnern konnte, bevor er das Bewusstsein verlor, tauchten wieder vor seinem geistigen Auge auf. Etwas hatte ihn verletzt – eine Harpune! Jack öffnete die Augen wieder und blickte auf seinen rechten Oberarm.
Da, tatsächlich, er hatte einen Verband! Erst jetzt fiel ihm auf, dass sein Oberkörper nackt war. Jack schlug das Laken zurück. Der Shorts, den er trug, war nicht sein eigener, passte aber gut. Vorsichtig stand er auf. Ihm war immer noch ein bisschen schwindelig.
Der Marmorboden fühlte sich unter seinen nackten Füßen angenehm glatt und kühl an. Langsam ging er zum Fenster und schob das Tuch zur Seite. Jack blinzelte. Er konnte kaum glauben, was er sah.
Nur etwa 100 m von seinem Fenster entfernt befand sich ein weißer Sandstrand, der im idealen Kontrast zu dem türkisfarbenen Wasser des Meeres stand. In der Ferne konnte er eine felsige Hügelkette erkennen. Am Strand war eine Gruppe von jungen Leuten mit einem Ballspiel beschäftigt. Was Jack jedoch an seiner Wahrnehmungsfähigkeit zweifeln ließ, war die Tatsache, dass die jungen Männer und Frauen in antike Gewänder gekleidet waren.
„Atlantis!“, murmelte Jack und ein freudiger Adrenalinstoß jagte durch seinen Körper. „Ich habe Atlantis gefunden!“
Unter all den Vermutungen über den Standort des sagenhaften Kontinents war auch die vielfach belächelte These aufgetaucht, dass er sich in der Nähe der USA befunden hätte. Sollte etwa doch …?

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 2013-09-24. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).