Madelaine Kaufmann

Buchvorstellung Felix Esch: Ein gesellschaftskritischer Roman

  „Denn Felix Esch ist nicht zu fassen.
Felix Esch ist nicht einfach zu lieben.
Felix Esch ist kein Mensch im üblichen Sinne.“


Heißt es auf den ersten Seiten des gesellschaftskritischen Romans. Das Leben des Schriftstellers Felix Esch ist ein Leben fernab des üblichen Gesellschaftstreibens. Selbst wenn er in diese Gesellschaft eintritt, bewegt er sich stets auf der Ebene der Analytik und des Beobachtens. Sein einziger Vertrauter ist der misanthropische Lennox Bremer, der, anders als Felix, die Menschen weder befürwortet, noch ihnen zugesteht, Teil seiner Welt zu sein. Felix dagegen versucht, zwischen sich und der Außenwelt einen Weg zu finden, wobei ihm der Kontrast nur allzu deutlich wird, wenn er fähig ist, mit dem Tod und der personifizierten Hoffnung zu sprechen. „Zwischenweltlich“ nennt er sich deshalb, und kann daher niemals konkreter Teil der Menschwelt sein.
Andere Figuren des Romans sind Josef Meinau und Luise. Beide führen eine Existenz, die ihnen zuwider ist, aus der sie hinaus möchten, und beide finden Einzug in die Gesellschaft dieser Gesellschaftslosen namens Felix und Lennox.
Eine besondere Rolle spielt Felix' Schwester Estella, die, dem Wahnsinn verfallen, seit Jahren in einer geschlossenen Psychiatrie lebt und die für sich in der Welt weder einen Platz noch einen Sinn findet.

Der Roman ist nicht nur gesellschaftskritisch, er ist philosophisch und psychologisch, führt in die Innenwelt der Figuren, lässt das Außen nur als Nebenakteur erscheinen, der das Innere umso deutlicher hervorbringen muss.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 2016-02-29. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).