August Sonnenfisch

An den Freiburger Fruehling



 
An den Freiburger Frühling


Wir sind wie ihr, o ihr VÖGLEIN:
wie hell ihr jetzt singt!
Wie keck!

Wir sind wie ihr, o ihr FORSYTHIEN,
ihr Morgenrotgöttinnen
des Frühlings in urgelbem Gelb!

Wie ihr, o ihr MANDELBÄUMCHEN,
im rosaroten Kleid eurer Blüten:
wie beglückt ihr die Welt
im wieder erkrafteten Licht!

Und wie ihr, o ihr OSTERNARZISSEN:
Wie ihr liebelt und tänzelt
mit den zephyrischen Winden in
den frischgrünen Wiesen!

Und wie ihr, o ihr KASTANIEN-
BÄUME in den Alleen:
noch ohne Blattwerk - doch schon
sind eure glänzenden Knospen
hochschwanger und
spiegeln die hohe
Sonne im Widder!

HELIOS, der Sonnengott, hat uns
herausgerufen aus unserer winterlichen Nacht!
Und PERSEPHONE, die Göttin des
Frühlings,
uns geküsst!
 
Und da: ein KUCKUCK!
Wie beseligen mich
diese Töne,
die lange entbehrten.

Welch ekstatisches ERWACHEN des
Lebens allüberall!









(c)  August Sonnenfisch: Freiburg, Colombipark.
Dienstag, 26. März 1996 ff

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In der griechischen Mythologie ist HELIOS (= "Sonne", römisch: "Sol")
der Sonnengott, der die Aufgabe hat,
täglich seinen von Hengsten gezogenen Sonnenwagen
über den Himmel zu lenken.
Ihm voraus zieht EOS (römisch: "Aurora"),
die Göttin der Morgenröte,
am Abend folgt ihm SELENE (römisch: "Luna"),
die Mondgöttin.

Alle drei sind Nachfahren von Hyperion und Theia.
 
PERSEPHONE aber ist zugleich Göttin des Frühlings
und Göttin der jenseitigen Menschengeister
in den schmerz- und freudlosen Asphodeloswiesen des "Hades"
- zu unterscheiden vom "Tartaros"
(tief unterhalb des Hades gelegen),
dem Ort für die Frevler auf Erden ...
und vom "Elysion", der "Inseln der Glückseligen",
im äußersten Westen des Erdreichs,
vom Okeanos umspült:
dem Ort für die Helden auf Erden,
wie Herakles, Helena oder Achilles.

 

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