Maike Beyer

Schauspiel ersterbender Seelen

Und so tanzen wir, im ewig gleichen Takt.
Drehen uns. Drama des Lebens.
Ein Hauch von Vergehen liegt in unseren starren Puppenhänden.
Nur eine alte Narbe unter Tausenden. Bleib stehen.
Das Zeichen unserer aller schwindenden Geister
ist die ersterbende Feder, die du mir schenktest,
als du noch nicht an Fäden hingst.
Bald verstummt unser Mechanismus,
hört die Spieluhr auf zu klingen.
Blutrote Tränen versteinern auf blassen Masken.
Künstlicher Herzschlag hallt durch das Theater der Tragödien.
Noch ist unsere Zeit nicht vorbei.
Unser Lied spielt unsere leblose Pantomime.
Doch in dem dunklen Gang, nach unserem Ruhm,
wartet kein Eden auf uns.
Dein gläsernes Herz zerspringt. Erstickungstod.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.05.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“ Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater. Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...

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