Helga Siebecke

Die Perle

Die Perle
 
In dunkler, unergründlicher Tiefe
Einsam im Schutz natürlicher Nacht
Ruhet sanft ein zauberhaftes Gebilde
Wächst leis zu begehrenswerter Pracht
 
Ist’s Glück ein Mensch sie findet
Sie stolz erfüllt an sich bindet?
 
Ihr schöner Traum wird jäh beendet
So sehr schmerzvoll wird sie verwendet
Zum Prahlen, krankhaften Strahlen
Zum todbringenden Streit entfachen
Zum Handeln, sie in Geld verwandeln
 
Ach,
Perle könntest du weiter nur träumen
 Den süßen, endlosen, stillen Traum
Hoch über dir weißer Wellenschaum
Unsagbares Leid bliebe ungeschehn,
Hätt’ gieriger Mensch dich nie gesehn.
 

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