Christine Bücker

Hab dich getroffen

Hab Dich getroffen

In deinen Armen
kein Weg ist zu weit
nennst Liebe beim Namen
verwandelst Eile in Unendlichkeit -
Du nimmst mich mit in deine Träume
bin Segel in deinem Boot.

Es öffnen sich der Liebe Räume
wir teilen Wein und Brot.
Du gibst mir Halt
Du liegst an meiner Seite
mit dir werde ich sicher alt
auf dass mein Gott mich leite.

Dein Lachen ist offen
gewollt ist dein Blick
und ich kann hoffen
erwachen im Glück -
Mit dir will ich sein
jetzt und im Morgen

Und nicht mehr allein
in mir verborgen.
Du hast mich gefunden
im Jetzt und Hier
nimm diese Stunden
ich gebe mich dir.

@Christine Bücker

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.06.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Das Mädchen aus Oberschlesien von Brigitte Hanisch



Das kleine Mädchen Brigitte wächst wohlbehütet in einer Großfamilie im katholischen Oberschlesien auf. 1938 siedeln die Eltern mit Brigitte nach Kiel um. Dort wird Ihre Schwester Eva-Maria geboren. 1939 beginnt der Krieg und Kiel wird besonders gebeutelt. Entsetzliche Jahre für das kleine Mädchen. Tag und Nacht Bombenangriffe. Hungersnot und immer die Angst um den Vater. Das Mädchen ist seelisch in einem so schlechtem Zustand, dass die Eltern Brigitte nach Oberschlesien zur Schwester der Mutter schicken. Dort wird sie eingeschult und geht auch in Schomberg zur ersten heiligen Kommunion. In den nächsten Jahren pendelt sie hin und her. Kinderlandverschickung nach Bayern, Kriegserlebnisse in Kiel, danach wieder zurück nach Oberschlesien zur Erholung. Dort aber hat sie große Sehnsucht nach ihrer Schwester und den Eltern und fährt deshalb Weihnachten 1944 nach Kiel zurück. Das ist ihr Glück, denn im Januar 1945 marschieren die Russen in Beuthen ein.
Die Nachkriegsjahre und der Aufbau der jungen Bundesrepublik prägen Brigitte. Sie lernt einen Flüchtling aus Pommern kennen und lieben. Sie heiratet ihn nach vielen Hindernissen 1954. Ein Jahr später ziehen sie nach Stuttgart. Dort endet das Buch.

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