Silke Schück

Der Tod

Aus der weiten Ferne kommt er her,
allein und still,
packt sich jeden den er will,
Es gibt kein verstecken,
keine Hilfe und keine Lösung.
Er kommt und nimmt sich was er will,
wütet stürmisch in den Seelen,
bringt Verderben und Verzweiflung,
dann entschwindet er wie der Wind.
Jetzt ist er fort.
Es ist dunkel, es ist rauher,
schwer lastet der Schmerz der Trauer.
Er war da, ohne Vorbereitung, ohne viele Worte,
und nahm einen Liebsten heute !
Der Schmerz ist tief, die Last so schwer,
doch das Leben wird weitergehen,
bis zum nächsten wiedersehen !

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Geschnitzt, bemalt, bewegt: Mechanische Wunderwerke des sächsischen Universalgenies Elias Augst von Bernd Herrde



Eine in musealer Recherche und volkskundlicher Feldarbeit vom Autor erstellte und geschilderte Entdeckungsgeschichte eines sächsischen Universalgenies. Elias Augst (1775 - 1849) ein "Landbauer in Steinigtwolmsdorf", wie er sich selbst nannte, fertigte nicht nur ein mechanisches Figurentheater, "Das Leiden Christi" in sieben Abteilungen (Heute noch zu sehen im Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden), sondern noch weitere mechanische biblischen Szenen, aber auch ein Planetarium, für welches er auf der Dresdner Industrie-Ausstellung 1825 vom König Friedrich August I. eine silberne Medaille zugesprochen bekam, versuchte sich mit Ölgemälden, baute Draisinen und machte Flugversuche...!

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