Lieber Wolfgang,
in Deinem schönen Gedicht fühlt man sich als Lehrer ertappt.Wenn man so sehr bemüht ist,Fehler zu suchen,läuft man in der Routine Gefahr,das Positive und Schöne nicht mehr offen aufzunehmen.
Dabei ist der Lehrerberuf einer der
schönsten Berufe der Welt,weil man ge-
meinsam mit Kindern jeden Tag etwas Neues erleben kann.So schreiben Kinder
schöne Gedichte,z.B.Elfchen und malen
hinreißende Bilder.
Einen nächtlichen Gruß
sendet Dir Ingrid
ingrid Drewing28.08.2008
Ein liebenswertes Gedicht, zum Nachdenken, lieber Wolfgang.
Wenn uns das Zwitschern der Vögel nicht gefällt, dann liegt es wohl eher an unseren Hörgewohnheiten.
Liebe Grüße von Heinz
Heinz Saering28.08.2008
Tja, lieber Wolfgang, eine bis in die Erkenntnistheorie u. tiefer greifende Frage, die du in nüchternen Worten stellst, und wohl damit nicht nur den Lehrer meinst...
Alle lernen wir im Leben, wichtig ist , was, und wie wir es u. auch w e m weitergeben, und dabei nicht stehen bleiben, sondern immer weiter auch selbst fragen!
Sehr tief gehendes Gedicht, das ich gerade jetzt gern gelesen habe...
Das Schreiben fällt schwer, weil ich dabei ein Auge zukneifen muss, wg. der Doppelbilder, aber ich bleibe geduldig und für gute Texte weiter auf "Empfang".
Herzlich grüsst dich dein Dichterfreund Heino!
hsues28.08.2008
Lieber Wolfgang, es gefällt mir sehr, diesem tiefsinnigen für mich alten Bekannten wieder zu begegnen!
"Zwitschern die Vögel falsch?" eine für mich geniale Frage! In deren Schlepptau klar werden kann,
dass nichts falsch ist.
Das bezeugen wir zwar durchaus, wenn wir sagen, dass wir aus unseren Fehlern zu lernen vermögen -
doch wenn's drauf ankommt, tadeln wir uns dann doch wieder für unsere Fehler:
wir wollen's von Anbeginn richtig machen. Was nicht einmal die Götter hinkriegen!
Doch die Vögel zwitschern richtig. Ich höre es!
Ein sehr anregendes Gedicht! Mit herzlichen Spätsommergezwitscher: August.
Sonnenfisch03.09.2008