Joana Angelides

Sirenen

 
 
Dort wo der Sirenen Gefilde sind
Schaukeln sich Wellen im  Wind.
Dort wo sie  verführerisch und süß  singen
Um Jedermann um den Verstand zu bringen
Ist das Meer weit und tief
 
Odysseus widerstand dem Gesang
Der einmal wie der Säge Heulen klang
Dann wieder als süße Melodie erschien.
Manche vor ihm unterlagen, schieden dahin
In den Wellen der See. Verzaubert, entsetzt
Irren die Seelen der Männer bis jetzt
Im dichten Nebel des Mythos herum. Suchend,
Dem Wahnsinn hoffnungslos sich ergebend
 
Das Lachen der Sirenen umgibt sie allerorts
Zu hören das Locken und Rufen immerfort
Je mehr sie suchen, desto tiefer geraten sie in Not.
Der Nebel ist grau, undicht wird das Schott.
Das Meer ist weit und tief.
 
 
 
 
 

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