Paul Rudolf Uhl

Revolutionslied

Lied den Mächtigen:

 

Die ihr Macht ausübt auf Erden,

in den Banken, in Verbänden,

euch soll heut ein „Loblied“ werden;

denn allein in euren Händen

 

liegt das Wohlergehn der Massen.

Ihr Konzerne, Direktoren,

euch muss man ja wirklich hassen:

Mancher von euch hat geschworen,

 

Schaden von dem Volk zu wenden…

Doch ihr lasst euch ständig schmieren…

Volksvermögen zu verschwenden,

zu bestechen, abkassieren…

 

Stets nur füllt ihr eure Taschen,

täuscht und lügt, ganz nach Belieben,

wollt betrügen, Geld dann waschen,

Korruption wird stets betrieben!

 

Wahrheit, Ehre, Nächstenliebe

sind euch unbekannte Worte.

Wird es ruchbar: Keine Hiebe

gibt`s – dank einer Hinterpforte…  

                                  

           Ihr habt Mittel, lasst ganz fest von

           Bodygards euch ab dann schirmen.

           Unverfroren seid ihr doch  schon:

           Skrupellos schließt ihr die Firmen!

 

           Äußerlich gebt ihr euch bieder,

           spielt Verantwortungs-Bewusste;

           Umwelt, Wirtschaft sind  darnieder,

           sagt, dass es so kommen musste…

 

           Staatenlenker tun dasselbe:

           Krieg beginnen, Leute schlachten…

           Das war nie „vom Ei das Gelbe“,

           wie`s Napoleon, Hitler machten…

 

           Blut für Öl ist die Devise!

           Immer weiter klafft die Schere

           zwischen Armen – Reichen. - Diese

           schüren auch noch die Misere!

 

 

           So kann es nicht weiter gehen!

           Denn das Volk wird  revoltieren,

           Bonzen , ihr sollt es bald sehen:

           Werden euch pulverisieren…

 

           Völker, höret die Signale,

           die die Linken werden bringen!

           Kampf dem schnöden Kapitale!

           - Kann kein bessres Lied euch singen…

 

                                                                                  P.U.  04.07.07

 

 

Im Angesicht der ständigen Affären, Skandale, Korruptionsfälle, der
ansteigenden Inflation, der unbotmäßigen Bereicherung der Konzerne,
der Hilflosigkeit der Politik… Und nach der Lektüre von Schillers Gedicht (1782) „Die schlimmen Monarchen“ schrieb ich dieses
revolutionäre Lied den Mächtigen...
Paul Rudolf Uhl, Anmerkung zum Gedicht

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