Klaus Lutz

Zu Spät

Irgendwann, sehen wir Es. Das der
Himmel blau ist. Das die Blätter
grün sind. Und die Wiesen voller
Blumen. Und das Leben, mit sein-
er Einmaligkeit. Aber wahrschein-
lich, sehen wir es zu spät. Und
auch wahrscheinlich, erkennen
wir es zu spät. Das, was diese
Welt ist. Was, so selbstverständ-
lich erschien. Der Regenbogen.
Ein Lächeln. Das Leben. Das, was
es ist. Das, was es war. Das, was
es gibt. Das, was es gab. An Wund-
erbarem. An Einmaligem. An Beson-
deren. An Leben. Pflanzen, Tiere,
Menschen. Alles unvergleichlich.
Im Universum der Phantasie. Im
Universum des Denkens. Im Uni-
versum der Unendlichkeit. Das Le-
ben dieser Welt. Aber zu spät.
Das Paradies, aber zu spät! Zu
Spät. Zu Spät. Zu Spät. Zu Spät,
für den Gedanken, der es sieht.
Das Geschenk, das sie war: "Die-
se Welt." Zu spät, für die Ein-
sicht:"Das war es!" Das Paradies.
Aber, die Hölle unserer Gedank-
enlosigkeit. Der Krieg und die
Zerstörung, aus unserer Klein-
kariertheit. Das Ende der Schön-
heit aus unserer Dummheit. Das
Ende einer Hoffnung. Das Ende,
von etwas Gewaltigem. Das, einen
Tropfen, an Liebe benötigt hätte.
Um zu überleben. Um, das zu sein,
was es hätte sein können. Die ent
scheidung für Liebe. Die Entscheid-
ung, von einem Funken an Geist. Um
zu überleben. Um es uns zu Zeigen.
Die ganze Macht der Schönheit.
Die ganze Größe. einer Schöpfung.
Die, in all ihren Erscheinungen,
zu uns gesprochenen hat. In einer
Sprache, auf die wir nie gehört
haben. In einer Sprache, die es
uns gezeigt hätte. Die, es uns,
bewiesen hätte. Mit, der wir Sie
gesehen hätten. Die Vollkommen-
heit von Gott. Und, die Größe von
Gott. Und die Wahrheit von Gott.
In einer Sprache, die der Weg ge-
wesen wäre. Der Weg zum Frieden.
Der Weg zum Paradies. Der Weg zum
Glück. In einer Sprache der Liebe.




 

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