Klaus Lutz

Mensch

Unter Menschen Mensch.
Und allein
unter Menschen.
Inmitten von Menschen.
War er Mensch!
So wie ein Mensch.
Mensch sein kann.

Ich sah Ihn!
Inmitten unter Menschen.
War er Mensch
unter Menschen
Obwohl andere
auch Menschen sind.
War er Mensch!
Er war es bestimmt.
Ein Mensch!
Und doch nicht als Mensch.
Von Menschen erkannt.
Ein Mensch!
Und doch
Mensch unter Menschen.

Ein Unbekannter
unter Unbekannt!

                  1978

 

 

ich bin, sehr vielen menschen begegnet,
die aussergewöhnlich waren. durch die
tatsache, das ich viel im ausland war.
und viele reisende und weltenbummler
kennen gelernt habe. ich habe auch viele
menschen in deutschland kennen gelernt.
aber beeindruckt haben mich die reisen-
den. die weltenbummler. es war immer
dieser reichtum. allein klar zu kommen.
völlig auf sich gestellt zu sein. ohne
eine hilfe von aussen. und die ungwiß-
heit was morgen kommt. aber dann dieses
wissen: "ich überlebe". völlig gleich
was kommt. diese sicherheit. die lebens-
kenntnis. die welterfahrung. die men-
schenkenntnis. diese hoffnung. und die
phantasie. und diese sprache. die sprache
von menschen, bei denen es um das wesent-
liche geht. kein wort zuviel kein wort
zu wenig. und das wissen was ich brau-
che. das wissen, was sein muß. das wis-
sen was ich will. die sprache des wesent-
lichen. die sprache der poesie. die poe-
sie des lebens. dieser unglaubliche reich-
tum. der das leben kennt. der die zeit
kennt. dieses leben in dem nichts verlor-
en geht. nicht eine sekunde. die klarheit
des denkens. und das wissen. diese klar-
heit ist das leben. diese klarheit ist
mein überleben. dieser unglaubliche reich-
tum. dieses wissen. der mensch gehört zu
mir. mit diesem menschen komme ich weiter.
mit diesem menschen erfahre ich mehr.
die information mit der ich morgen über-
lebe. diese intuitive kraft. die sich von
nichts täuschen läßt. die mich führt.
selbst, wenn ich ohne gedanken bin. das
volle und ganze bewußtsein. das ich
lebe. und das ich da bin. und das ich
es weiß. ich bin da. und ich bleibe da.
morgen, der tag kommt. und ich bin auch
noch die tage danach da. dieses leben
mit dem ich mich mehr und mehr sehe. mit
dem ich mehr sehe das ich ein mensch bin.
mit dem ich mehr und mehr sehe was das
ist:"ein mensch!" das erfassen des gan-
zen. um was sich diese welt dreht. diese
größe. die mehr ist als vernunft. die
über den verstand hinaus geht. und die
überall wege findet. und die überall
überlebt. wenn ich also sagen kann.
wo habe ich den mensch am klarsten ge-
sehen. dann war es da. bei menschen, die
auf sich gestellt sind. deren denken
aber der reichtum ist. der alles über-
steht. es ist dieses leben, das an die
ureigene kraft des menschen erinnert.
und sie mehr und mehr wieder findet. es
ist der mensch der das leben neu ent-
deckt. und dabei wieder zum leben wird.
zu einem lebendigen und interessierten
wesen. ich denke, ich hatte recht. wenn
ich immer wieder alles aufgab. sichere
arbeit. und wohnungen. und die sicher-
heit dieses staates. der mensch! und das
leben. und, um was es geht. diese 70-80
jahre auf der welt. auf dieser welt. et-
was finden, mit dem ich nicht verloren
bin. und nicht mehr und mehr besitzen.
um dann doch verloren zu sein.
der mensch sein.
Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.10.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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