Ingrid Drewing

HERBSTFEST

Noch blüht der Klee im Grün der Wiesen

und Gänseblümchens Sterngesicht

blickt freundlich, scheint uns zu begrüßen,

obwohl bereits der Herbst besticht.

 

Rotgelb färbt er der Bäume Blätter,

ist Gast im Hagebuttenstrauch,

begegnet uns mit Regenwetter,

doch Sonnengold verströmt er auch.

 

Dem Eichhorn hilft er Nüsse suchen

für einen langen Wintertraum,

verstreut die Eckern unter Buchen,

verweilt auch im Kastanienbaum.

 

Die Früchte, glänzend , braun und rund,

befreit er aus dem Stachelnest.

Das Kind bestaunt beglückt den Fund,

hält ihn als Schatz im Händchen fest.

 

Den Trauben schenkt er letzte Süße,

so er im Sonnenschein erglänzt,

und uns erfreun des Winzers Grüße,

wenn er den Festtagswein kredenzt. 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.10.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Seit ihrer schlimmen Kindheit ist Kim davon überzeugt, dass es das Übersinnliches und Geister wirklich gibt. Als sie Pam kennenlernt, die kurz darauf in einem herunter gekommenen maroden Haus einzieht, nehmen die seltsamen Ereignisse ihren Lauf. Bei der ersten Besichtigung des alten Gemäuers überkommt Kim ein merkwürdiges Gefühl. Als sie dann noch eine scheinbar liegengelassene Fotografie in die Hand nimmt, durchzuckt sie eine Art Stromschlag, und augenblicklich erscheint eine unheildrohende Frau vor ihrem geistigen Auge. Sie will das Haus sofort verlassen und vorerst nicht wiederkommen. Doch noch kann Pam nicht nachempfinden, warum Kim diese ahnungsvollen Ängste in sich trägt, sie ist Heidin und besitzt keinen Glauben. Nachdem Kim das Tagebuch, der scheinbar verwirrten Hauseigentümerin findet und ließt, spürt sie tief in ihrem Inneren, dass etwas Schreckliches passieren wird. Selbst nach mehreren seltsamen Unfällen am Haus will Pam ihre Warnungen nicht ernst nehmen. Erst nachdem ihr, als sie sich nachts allein im Haus befindet, eine unbekannte mysteriöse Frau erscheint, bekommt sie Panik und bittet Kim um Hilfe. Aber da ist es bereits zu spät.

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