Jutta Knubel

Vakuum

 

Vertraut bekannte Einsamkeit,
umhüllt Fühlen wie ein Kleid.
Kleid der Leere übergestreift,
Kleid der Schwere macht leben seicht.

Verzehrende Sehnsucht füllt gänzlich aus,
verzehrt das Herz, reist Wärme raus.
Sehnsucht brennt das Innere, darum,
im Sein ein großes Vakuum.

Bedrückende Stille schreit doch so Laut,
nach wärmender Hand die streichelnd Vertraut.
Die streichelnd klaut der Seele Eis,
die um des Herzens Feuer weiß.

Langsamkeit das Denken bestimmt,
Langsamkeit die Freude nimmt.
Stumpfsinn gräbt sich seine Wege,
das Leben verteilt weitere Schläge.

 

 

 

 

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