Wiltrud Mothes

Die Welt mit Kinderaugen

 

 

Die Welt mit Kinderaugen

 

Manchmal da würde ich gern die Welt

noch mal mit staunenden Kinderaugen sehn.

Auf kleinen Füßen möchte ich noch einmal,

barfuss und unbeschwert,

über blühend, bunte Blumenwiesen gehen.

Mit Neugier jeden neuen Tag  

für mich entdecken.

 

So wie als Kind

den Duft des Regens riechen,

wenn er auf  sommerheißen Asphalt fällt.

Mir nie Gedanken machen übers Geld.

Selten gab’s zwar Eis zu schlecken,

doch wenn man es bekam,

ließ man sich dieses  ganz genüsslich schmecken,

weil es damals noch was besondre’s war.

 

Christkind, Weihnachtsmann und Osterhase,

waren noch ganz geheimnisvolle Wesen,

in meiner Kindheitsphantasie,

gesehen hat man diese nie.

Märchen bekam ich jeden Tag zur guten Nacht  

von Mama vorgelesen.

 

Müsst nicht versuchen zu verstehen

 Warum die Menschen sich bekriegen,

einander sich belügen und betrügen.

Durfte immer fühlen, und es sehn,

dass mich meine Eltern lieben.

 

Mit Kinderaugen war meine Welt,

ganz einfach wunderschön.

©wimo08

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.11.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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