Ingrid Drewing

S T E P P E N L I E D

Oh , diese Weite!

Weite , die wie ein Verlangen

mir in die Seele dringt in einem Blick,

schier endlos , dennoch traumverhangen ,

ein Lied in Moll um trauriges Geschick .

 

Ich seh' sie ziehn ,

die sehnsuchtsvoll es sangen ;

auf Pferden ritten sie in schnellem Lauf ,

und ihre Worte , die im Winde klangen ,

sie lösten sich wie fremde Rätsel auf .

 

Die Weite und der Wind ,

die sanft geneigten Hänge

der fernen Berge , die im Abendschein

sich glühend lösen aus der Schatten Enge ,

betören tief mein stadtbestimmtes Sein.

 

Und raunen zärtlich ,

flirrend in der Gräser Wogen ,

den süßen Abschiedsschmerz in mein Gemüt ,

ein Rausch , ein Klang , der nie verflogen ,

durchzieht pulsierend mein Geblüt . 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.11.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Das Vermächtnis der Wolkenkrieger von Peter Splitt



War es wirklich Christoph Kolumbus, der Amerika als Erster entdeckt hat?
Genau diese Frage stellt sich der deutsche Abenteurer Roger Peters, als er den zunächst recht harmlos erscheinenden Auftrag übernimmt, im peruanischen Urwald nach einer versunkenen Stadt zu suchen.
Im Stillen hofft er während seiner Expedition entsprechende Beweise für seine Theorie zu finden. Fast schon zu spät erkennt er, dass ihm eine fanatisch-religiöse Gruppierung, sowie ein skrupelloser kolumbianischer Geschäftsmann auf Schritt und Tritt folgen. Welches Geheimnis verbirgt sich tatsächlich in den verlassenen Ruinen der Wolkenkrieger von Chachapoyas?
Welche Rolle spielt die undurchsichtige Sharone Rosenbaum, bei deralle Fäden im Hintergrund zusammenzulaufen scheinen…

Ein spannender Abenteuerroman, der hauptsächlich in der recht abgelegenen und bisher wenig besuchten Bergregion von Chachapoyas, Peru spielt, mit allen Mysterien der früheren prä-kolumbischen Hochkultur ( 1000 - 1400 nach Chr. ) sowie geschichtlichem Hintergrund

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