Cindy Burger

Der Engel und die Freundschaft

Ich saß allein auf meinem Zimmer,
dacht mir dabei auch nichts,
denn es war wie immer.

An die Menschen die ich gern habe dachte ich,
und grübelte stunde für stunde,
ob sie auch meine Freunde sind wirklich.

Ich merkte nicht,war ja in Gedanken,
dass vor mir stand ein kleiner Engel,
war mit den Armen am schwanken.

Der Engel kam auf meine Knie,
Und sagte mir leise in mein Ohr,
'So findest du es nie'

Ich schaute dem Englein in sein Gesicht,
'Was werd ich denn nie finden?'
Ich fragte ihn das,denn ich wusste es nicht.

Er lachte,setzte sich hin und fragte mich,
'Wolltest du finden deine wahren Freunde nicht?
Dann werd ich gehn,und mach jemand anderen fröhlich.'

Ich sprang auf und sagte Heiter,
'Doch bitte helf mir lieber Engel,
Bitte bleib ,bitte flieg nicht weiter!'

'Okay,morgen wirst du es wissen.'
Flüsterte der Engel und verschwand,
'Leg diese Feder einfach auf dein kissen!'

Jetzt war er fort und ich war allein,
Ich legte mich in mein Bett,
Dachte kurz nach aber schlief dennoch ein.

Am nächsten Morgen stand ich auf,
Ich dachte ich hab geträumt,
Aber auf meinem Kissen lag noch die Feder drauf!

Ich dachte nach und mir fiel schnell ein,
nur Engel die mir helfen,
können wahre Freunde sein.

Dieses Gedicht ist am Abend des 14.11.2005 enstanden.
In dieser Zeit habe ich viel darüber nachgedacht, ob manche Leute wirklich meine Freunde sind oder ob ich nur eine Notlösung bin, falls grad niemand besseres da ist. Leider musste ich zu dem Entschluss kommen, dass letzteres der Fall ist.
Heute besteht mein Freundeskreis nur noch aus wenigen Leuten, die mir allerdings mehr bedeuten als alles andere.
Cindy Burger, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.11.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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