Petra Ewering

Fragen an den Weihnachtsmann

 

Fragen an den Weihnachtsmann

Hallo, lieber Weihnachtsmann!

Stimmt es, dass Du im Himmel wohnst?

Neben Gott auf einem Sofa thronst?

Hast Du das Christkind schon gesehen?

Muss es wie ich zur Schule gehen?

Auch all die Engel, die immer singen im Chor?

Dringt dann wirklich liebliche Musik in Dein Ohr?

Oder magst Du wie ich,

lieber poppige, rockige, fetzige Lieder?

Als das ewige "Alle Jahre wieder".

Ach sag doch, lieber Weihnachtsmann,

auf welchem Stern dort oben steht Dein Haus?

Wann schaust Du zum Fenster raus?

Sag, lieber guter Weihnachtsmann,

wann zündest Du die Kerzen an?

Weißt Du wie die Wolken schmecken?

Wie Mausespeck? Wie Zuckerwatte?

Wie Eis, das Kinder gerne schlecken?

Und hast Du auch eine Frau bei Dir?

Die Dich am Abend zärtlich küsst,

weil sie Dich am Tag vermisst?

Und kitzelt Dein Bart bei jedem Kuss?

Ist Zähne putzen für Dich ein "Muss"?

Sag, lieber Weihnachtmann, hast du auch Kinder?

Die wie ich beim Spielen lachen?

Und tausend dumme Dinge machen?

Kennst Du den Petrus, der macht doch das Wetter?

Den Blitz und den Donner.

Ist er ein böser?

Oder ganz ein Netter?

Wie ist es, wenn Du durch den Regen flitzt?

Von oben bis unten angespritzt!

Wenn Du durch die Matsche braust?

Und dich dabei total versaust!

Mir kannst Du es sagen, mir allein,

das soll dann unser Geheimnis sein

 

 

 

 

 

 

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Ungarn 1594. Voller Hoffnung auf eine glänzende Zukunft, begibt sich die junge Adlige Susanna von Weißenburg an den Hof der ungarischen Gräfin Elisabeth Báthory - Nádasdy. Doch was sie auf Burg Sárvár wirklich erwartet, erweist sich als ein böser Albtraum. Fasziniert von der Pracht des ungarischen Hochadels folgt Susanna Elisabeths falschen Verlockungen. Doch als der Bruder der Gräfin ermordet wird, verurteilt und verstümmelt man Susannas treuen Diener als Mörder. Auf sich selbst gestellt gerät auch sie in ein Netz aus Intrigen und Verrat. Trotz der seltsamen Vorgänge im Schloss, der nächtlichen Todesschreie und Elisabeths zwei Gesichtern, ignoriert Susanna zunächst alle Warnungen, bis sie schließlich der scheinbar grenzenlosen Macht der geistesgestörten Gräfin hilflos ausgeliefert ist. „Immer mehr war ich davon überzeugt, dass von Elisabeths zwei Seiten, die eine nicht wusste, was die andere tat.“

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