Jutta Knubel

Justin -Alles Gute-oder wie viele Kinder sind es wirklich...

Harte Worte, eine Hand trifft Dein Gesicht.
Eiszeit- Hass, kaltes Licht.

Abscheu, Wut schlägt Dir entgegen,
soviel Schmerz in Deinem Leben.

Keine Liebe für Dein junges Herz,
in Deinem Gesicht steht so viel Schmerz.

Zuviele Jahre Angst Dein Begleiter,
zuviele Stunden einsam, immer weiter..

Keiner da der sagt "Du bist mein Stern",
keine Umarmung, kein "ich habe Dich so gern".

Keiner da der sagt, wie wunderbar Du bist,
keiner da, Du spürst Du würdest nicht vermisst.

Ein liebenswerter und schlauer Bub bist Du,
doch in Mama`s Herz ist die Tür für Dich zu.

Sie kann Dir keine Liebe schenken,
kann ihre Wut nicht mehr umlenken.

Eine Pflegefamilie wird Dir geben,
was Du zu lang vermisst im Leben.

Und trotzdem nimmst du ihre Hand,
beim Abschied, hast die Situation erkannt. 

Und trotzdem liebst Du sie so sehr,
Deine Liebe so tief wie das Meer.

Kinder lieben, egal was Eltern ihnen angetan,
ob Missbrauch, Schläge, gleich was sie erfahren.

Denn sie wollen nur Mamas und Papas Liebe,
eine Heimat, Wärme, ein Zuhause.
Schläge, Kälte sind Seelendiebe,
Kinder brauchen Respekt und Liebe-

OHNE PAUSE!

Geschockt und voller Schmerz habe ich die aktuelle Folge von der Supernanny geschaut.
Wie oft wird wirklich hinter verschlossenen Türen Misshandelt,Missbraucht, Gedemütigt und Gequält.
Ich bin so berührt,ich konnte nur weinen und weinen...
Und doch kann man solch eine Mama nicht einfach abstempeln und als Monster verurteilen,sie holte sich Hilfe...
Doch die Wunden Justins werden bleiben.....
Und bei Tausenden anderen Kindern auch....
Mehr kann ich dazu einfach nicht schreiben...
Jutta Knubel, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.12.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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