Stefanie Iatrou

Alle Jahre wieder

Geschäftiges Treiben im Himmel,

auf Erden das gleiche Bild,

überall herrscht das Gewimmel,

das Christkindlein lächelt gar mild.

 

Süß ist der Duft der Adventszeit,

der durch die Straßen zieht.

Freudig die ganze Menschheit,

soweit das Auge sieht.

 

Geschenke werden geschwind

In glänzend` Papier geschlagen,

und dort wo Kinder sind,

wird die Freude am meisten getragen.

 

Doch vergessen wir oft zu gerne,

wo Not am größten ist,

in großer, weiter Ferne,

das Elend durch Herzen sich frisst.

 

Der Hunger, er ist kaum zu stillen,

er rafft fast alles dahin.

War das in Gottes Willen?

Das fragt man sich mithin.

 

So macht in dieser Zeit

Den Geldbeutel man auf,

und denkt wie ziemlich weit

man ändert des Elends Lauf.

 

Und wieder ein Jahr später

Das gleiche Spiel beginnt,

die Zeit ist ein Verräter,

die sich um uns nicht sinnt.

 

Ich bete für die Armen

Die unsre Hilfe brauchen,

während ich sitze im Warmen

während Weihnachtskerzen rauchen.

 

Vergessen ist es schnell wieder,

am Weihnachtsabend dann,

ich singe unsere Lieder,

nachdem ich dich besann.

 

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