Ariane Rastel

Der leere Strand

Da sind die Steine

rund und glatt oder rau

bearbeitet vom Steinmetz

Okeanus.

Sie warten auf nichts –

sind

ohne Sinn der Erosion

der Zeit verfallen.

Dem nächsten Kreislauf

zugeordnet im Universum.

Da ist der Strand, wo

deine warme

Hand greift

oder deine

Augen wortlos

verstehen.

Die Steine.

Der leere Strand.

Das weite Meer.

Die Möwen kreischen frech:

Auch die größten Wellen zerschellen manchmal

an den

kleinsten Steinen.

Hallo Heino, danke für deinen Kommentar :) Was meinst du denn genau
damit? Es würde mich sehr interessieren, was das Gedicht bei dir
auslöst.... Viele Grüße nach Bonn - Ariane
Ariane Rastel, Anmerkung zum Gedicht

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Eiserne Klammern am Hals. Immer enger der Atem und der Wille wird schwach. Schwindende Sinne. Arme, zur verzweifelten Abwehr erhoben, sinken zur Erde. Mit dumpfem Schlag pulsiert noch das Blut. Wird matter und matter in versiegenden Bahnen. Still steht das Herz. Der letzte Atem erstirbt. Dann erstarren die Augen und brechen. Leblos der Körper, grotesk verrenkt. Und gleitet langsam hinab in das Dunkel. Nichts weiter mehr, das Denken zerfällt in fließenden, grauschwarzen Nebel ...

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