Torsten Jäger

Oh...

Oh

 

Meine Füße tragen

mich durch die Gassen

und müssen Fragen

- die Straßen - gefallen sich lassen.

 

Der Boden strahlt wie

zersprungener Spiegel

das Licht wider sie

- die Straßen - wie Engels zerbrochene Flügel.

 

In gezwungen kasteiender Haltung

- so stehen enthauptet Waldmannen -

gekleidet durch Kugelverwaltung

- die Straßen - verspottend die wahre Natur, die nun ist vergangen.

 

Angestrahlt durch Figuren der Götzen,

hüllen die heiligste Nacht in unheilig’ Tage,

die heiligen Regeln verletzend.

Was ist daran die geweihte, heiligste Nacht 2008? - Genau so lautet meine Frage…

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.12.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Buch von Torsten Jäger:

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Todes-Mais von Torsten Jäger



Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

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