Heino Suess

Geschenk

 




Von all den fremden Sinnen
Der nächste bist du mir
Und wohnst in mir weit drinnen,
So hab ich´s  im Gespür.

Ich kann dich nicht begreifen,
Doch ich bedient` mich dein`,
Konnst` über Jahre reifen:
Du, Sprache wurdest mein!

Du  warst mir angeboren,
Und du versprachst mir mehr...
Doch hätt´ auch ich`s verloren,
Liebt` ich dich nicht so sehr.

Ich scheue keine Mühen
Die Blüte sei begehrt;
Bring ich dich gern  zum Blühen,
Dies Blühen  ist es wert!


©  Heino Suess  12/08

Ich widme dieses Gedicht einem Abendgespräch mit einem lieben Freund über die Sprache...Heino Suess, Anmerkung zum Gedicht

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Ein diabolischer Plan von Doris E. M. Bulenda



„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“ Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater. Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...

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