Brigitte Primus

Ein Weihnachtstraum

In einem Walde, tief verschneit,

da steht ein Tannenbaum .

Es ist wieder Weihnachtszeit,

er hat einen Weihnachtstraum.

 

Er hört im Stillen leise Glöckchen,

die Weihnachtszeit ist da.

Vom Himmel fallen weiße Flöckchen,

es ist einfach wunderbar.

 

Mitten in dem Traume dann,

bemerkte er es nicht.

Es kam mit einer Axt ein Mann,

rotverfror'n war sein Gesicht.

 

Es schüttelte den Tannenbaum,

die Axt, sie schlug nun zu.

Zuende war sein Weihnachtstraum,

der Baum, er fiel im Nu.

 

Da lag er nun und wußte nicht,

was jetzt mit ihm geschah.

Er sah den Mann mit dem Gesicht,

vor sich nun ganz nah.

 

Er bückte sich und nahm den Baum,

verließ mit ihm den Wald.

Er brachte ihn in einen Raum,

wo's dunkel war und kalt.

 

Ganz angstvoll fragte er sich bang,

was wird aus mir wohl werden?

Ich stand im Walde doch so lang,

war glücklich hier auf Erden.

 

Da ging ganz leis' die Türe auf,

der Mann, er kam hinein.

Trug ihn eine Treppe rauf,

im Zimmer war ein warmer Schein.

 

Der Baum, er wurde aufgestellt,

mitten in dem Raum.

Das Zimmer wurde leicht erhellt,

er glaubte es ja kaum.

 

Mit bunten Kugeln, glänzend schön,

so wurde er geschmückt.

Lametta konnt' man an ihm sehn,

der Baum war ganz entzückt.

 

Ein Stern der zierte seine Spitze,

Kerzen auf den Zweigen.

Überall war'n Lichterblitze,

so konnte er sich zeigen.

 

Da stand er er nun, der Weihnachtsbaum,

Kinderaugen strahlen.

Sie sahen nur noch ihn im Raum,

das kann man nicht bezahlen.

 

Momente voll Glückseligkeit,

ein bunter Tannenbaum.

Eine schöne Kinderzeit,

ist der schönste Weihnachtstraum.

        © Brigitte Haase

 

Ich wünsche all meinen lieben Freunden bei e-stories ein gesegnetes und schönes Weihnachtsfest!

Eure Brigitte

 

 

 

 

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