Angie Adams

Weihnachten in der Berghütte

Weihnachten in der Berghütte

 

Weihnachten ist´s, der Wald ist weiß

Ich sitz vor dem Kamin, der Tee ist heiß.

Die Bergspitzen, Tannen und auch die Seen

Kann man jetzt silbern glitzern seh´n.

Schöne Winterweihnachtszeit

Winterszenen, weiß verschneit.

Die kleine Hütte hoch über dem See

Und du allein in meiner Näh

Wir stehen vor dem Haus und schauen die Pracht

Welche die Winterweihnachtszeit gebracht.

 

Was ist dort am Himmel? Kommt mit seinem Schlitten

der liebe Weihnachtsmann geritten?

Und dort! Sieh mal hin, der helle Stern

Er schaut zu uns hin, er ist ganz nah und nicht fern.

Er scheint auf die ganze Erde hinab

Verkündet uns das es ein Kindlein gab

das kam vor langer Zeit auf unsere Erde

Damit dort Friede für immer werde.

So ganz hat´s das Christkind mit seiner Kraft

Mit bösen Menschen noch nicht geschafft.

 

Doch wir glauben jeden Tag daran

das nur alles besser werden kann.

Hier oben im Schnee, da sind wir allein

Gedenken dort dem kleinen Kindelein.

Das man dann mit aller Macht

Viele Jahre später grausam umgebracht.

Und doch konnten die himmlischen Mächte verzeihen

In der Hoffnung es werde die Liebe gedeihen.

Hier an diesem romantischen Ort

Bin ich mit dir von den anderen fort.

 

Hier oben ist die Luft kalt und rein

Dringt tief in unsere Lungen ein.

Auch die Gedanken, sie entfliehen

um nach Betlehem zu ziehen.

Wird ER wiederkommen in menschlicher Gestalt?

Vernichten alle Pein und menschliche Gewalt?

Ich schaue hoch zum Himmelszelt

Mit der Bitte um Gnade für diese Welt.

So mancher Gedanke hat sich eingeschoben

Ich glaube, ich bleibe für immer hier oben.

 

 

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Rapunzel in Puppengesprächen, Adoptivkinder auf Zeitreisen, Fragebögen, Bekundungen am Bauch der Sonne. Rätsel und Anspielungen, die uns, an Hand scheinbar vertrauter Muster, in die Irre führen. Florian Seidel hält seine Gedichte in der Balance zwischen Verschweigen und Benennen, zwischen Bekanntem und Unbekanntem. Jeden Augenblick könnte alles aus dem Gleichgewicht geraten, uns mitreißen, uns enden lassen in einem Augenblick der Verwirrung. Die in dem Gedichtband „Ein Tiger schleicht durchs Puppenhaus“ versammelten Texte schildern Suchbewegungen. Glückspiraten, Tiger, Jäger und andere Unbehauste in jenen Momenten, da die Realität Schlupflöcher bekommt und wir uns selbst im Spiegel sehen. Ein ungewöhnlich großes Sprachgefühl und vor allem die Bildhaftigkeit machen die Qualität dieser Lyrik aus.

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