Kerstin Langenbach

Das Ende...

 

Augen blicken in die Leere.
Ihr Schatten glimmt im Tageslicht.
Anthrazite Tränen enden,
malerisch auf Transparenz.

Ein leiser Hauch des lauen Windes
trocknet tröstend nässend Spuren,
wie Kullertränen eines Kindes,
die sanft entfernt vom wärmend Strich.

Ein Sonnenstrahl so heiß wie Feuer,
brennt sich in die fahle Haut.
Sie ist zu hell.. ein Ungeheuer.
Das Leben ist doch längst ergraut!

Trübe Augen suchen Schatten,
finden ihn im Unterholz.
Die Würmer werden sich noch nähren,
wenn das Grab ist längst gebaut... .

© Kerstin Langenbach / 2009

 

Dieses Gedicht ist sehr morbide.. . Ich bin dieser Verzweiflung, die ich hier schrieb nach getaucht.. aber authentisch ist sie gewiss nicht.. . ;o)
Seid lieb gegrüßt von mir! Kerstin
Kerstin Langenbach, Anmerkung zum Gedicht

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Eine in musealer Recherche und volkskundlicher Feldarbeit vom Autor erstellte und geschilderte Entdeckungsgeschichte eines sächsischen Universalgenies. Elias Augst (1775 - 1849) ein "Landbauer in Steinigtwolmsdorf", wie er sich selbst nannte, fertigte nicht nur ein mechanisches Figurentheater, "Das Leiden Christi" in sieben Abteilungen (Heute noch zu sehen im Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden), sondern noch weitere mechanische biblischen Szenen, aber auch ein Planetarium, für welches er auf der Dresdner Industrie-Ausstellung 1825 vom König Friedrich August I. eine silberne Medaille zugesprochen bekam, versuchte sich mit Ölgemälden, baute Draisinen und machte Flugversuche...!

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