Margit Farwig

Heimat

 

Eine schöne Heimat bist du mir
so weit entfernt und auch verloren
die Erinnerung gehört nur dir
ganz weit weg, dort bin ich geboren

 

vor mir entstehen mächt’ge Bilder

von schwarzen Tannen, alten Bauden

von Rübezahl, er war ein Wilder

für die, die ihn nicht kennen, glauben

 

dass er Menschen raubt, sie steckt in’ Sack

in meinem Sinn, ich weiß es sicher

brachte zur Vernunft nur böses Pack

so hörten wir laut sein Gekicher

 

die Himmelschlüssel auf den Wiesen

leuchten heute noch in mein Gemüt

ich will sie gerne weiter gießen

als Erinnerung mir stetig blüht

 

im Winter fuhren wir an Hängen

sausten wie in wilder Hast hinab

vorbei an Bäumen mit Gesängen

wir landen bestimmt in einem Grab

 

im Grab mit Schnee aus Flockendaunen

schnell rausgeschält und auf den Schlitten

hier Rübezahl uns schiebt, wir staunen

wir spüren echte Freundessitten

 

du bleibst mir treu in meinen Sinnen

du Heimat bist, als war’s erst gestern

gewandert tief im Herzen drinnen

mit Vati, Mutti und den Schwestern

 

© Margit Farwig 4.2.09 

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