Heike Wenig

ich pflücke die buchstaben

heike wenig

 

 

 

ich pflücke

die buchstaben ab

von den lippen derer

die in der wüste

im strom der

davonfließenden tränen

ertranken

 

ich sammle

die worte auf

die von den

klagenden mündern

der toten

zwischen abertausend

sandkörner

gefallen sind

 

ich weder

anfang noch ende

spürend

trage

die seelen der

verstorbenen

hinweg

in die unendlichkeit

 

 

der erzähler der bücherdiebin

 

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