Norbert Wittke

Goldene Hochzeit von Jantje und Johann

 


Von Jantje und Johann ist diese Mär,
vor 52 Jahren lernten sie sich kennen.
Ihr erster Eindruck war sehr visionär,
von nun an wollten sie sich nicht mehr trennen.

Zwei Jahre später wurden sie formell getraut;
so wurden sie eins im Weltengetriebe.
Ihre Zukunft haben sie für sich aufgebaut,
noch heute tanzen sie im Himmel der Liebe.

Nicht alles fiel ihnen so einfach in den Schoß;
vieles haben sie erkämpft, gemeinsam bestanden.
Fünfzig Jahre später fragt man sich bloß,
wie ist ihr Rezept, dass die Liebe nie kam abhanden.

50 Jahre das sind über 438.000 gemeinsame Stunden;
sie sind zusammen seit über 26.280.000 Minuten:
Viel Zeit um sich gegenseitige Liebe zu bekunden;
ein Zusammensein in schlechten Zeiten und in guten.

Gibt es ein Rezept für ein gutes Eheleben?
Stellt man ihnen heute diese einfache Frage;
würden sie sagen:" Es besteht aus nehmen und geben,
aus steter Gemeinsamkeit  in jeder Lebenslage!"

So eine lange Zeit besteht man nur in Harmonie;
wenn man alle Prüfungen gemeinsam durchschreitet.
Auch stimmen muss die partnerschaftliche Chemie;
damit man sich nicht zusätzliche Prüfungen bereitet.

Bis die grüne Myrte silbern ward vergingen 25 Jahre;
bis dann wie heute alles golden glänzen kann;
waren es noch weitere liebevolle 25 Ehejahre,
eine Zeit, die heute kaum einer begreifen kann.

Peter, Martha, Achim sind die Zeichen ihrer Liebe.
Sie gaben ihrer Ehe einen zusätzlichen Lebenssinn.
Wenn jede Ehe ohne Kinder auf Erden bliebe;
wäre es für den Bestand der Menschheit kein Gewinn.

 

So muss ein jeder, so er es kann, für sich entscheiden,
ob er dieser Welt weitere Zukunft schenken will.
Diese Entscheidung war ganz einfach für die beiden;
dadurch wurde es bei ihnen nie so richtig still.

 

Denn auch ihre Kinder haben eigene Kinder,
haben es ihren Eltern einfach nachgemacht.
So haben sie jetzt viele nette Enkelkinder;
die sie zu glücklichen Großeltern gemacht.

So mögen Jantje und Johann, unsere goldenen Jubilare,
noch viele gemeinsame Jahre im Kreise ihrer Familie leben.
Wir hoffen, dass Gott sie vor schweren Schicksalshieben bewahre;
dass sie sich alle noch viel verständnisvolle Liebe geben.

 

05.04.2009              Norbert Wittke

 

 


 

 

 


 

 

 

 

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