Ingrid Drewing

Osterhasen

 
Im Hasenlande herrscht jetzt Trubel,
man malt , verziert dort emsig Eier.
Klein Mümmel hopst zu Henne Meier,
will helfen bei der Tennen-Feier.

Die Hasenschule ist geschlossen,
an Ostern haben Häschen frei.
Vor Zeiten wurde das beschlossen,
und deshalb bleibt man auch dabei.

Die kleinen Mümmelmänner spielen,
schau’n, wo der Kinder Nester sind,
verstecken Eier, all die vielen,
die sie so schön bemalt, geschwind.

Verborgen, luchsend hinter Bäumen,
freu’n sie sich , wenn ein Menschenkind,
das früh erwacht aus seinen Träumen,
eines der bunten Nester find’t.

Ist dann das Suchen froh gelungen,
verschwinden Häschen ,klein und groß,
flugs wird nun schnell nach Haus gesprungen;
ein Schlaf tut gut auf frischem Moos.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.04.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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