Klaus Lutz

Der Tag

Heute, habe ich am Fenster gesessen. Und, mir die
Bäume angesehen. Die Sträucher! Und, das Gebüsch.
Und, mir gedacht: " In spätestens einer Milliarde
Jahre wird es so sein: "Das es das alles nicht
mehr gibt!" Dann ist es weg. Nichts, gibt es dann
mehr!" Da, ist es mir klar geworden:
"Das Leben
ist Schrecklich!"

Heute, habe ich auf dem Bett gelegen. Und, mir den
Kerzenständer angesehen. Und, mir gedacht:" Das Ding
ist häßlich!" Und, nichts wird das ändern. Kein po-
sitives Denken. Kein starker Wille. Und, kein schön-
es Gefühl! So wie er ist, so bleibt Er!" Da ist
es mir klar geworden:
"Das Leben ist Schrecklich!"

Heute, habe ich Schokolade gegessen. Und, mir gedacht:
"Das Zeug macht dick!! Und, Torte macht Dick. Und,
Plätzchen machen Dick! Und, so überhaupt! Alles, wo-
ran ich Spaß habe macht Dick! Und, das bleibt So.
Was immer auch kommt. Da, ist es mir klar geworden:

"Das Leben ist schrecklich!"

Heute, bin ich spazieren gegangen. Einfach so durch
die Strassen! Für Stunden! Dann habe ich mich auf
eine Parkbank gesetzt. Und, dachte mir. Wenn ich jetzt
Pech habe, kommt ein Gewitter. Ich werde naß. Kriege
eine Lungenentzündung. Und dann sterbe ich. Da ist es
mir klar geworden:
"Das Leben ist schrecklich!" 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.04.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“ Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater. Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...

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