Gabriele Ebbighausen

Auf dem Weg zu mir

 

 

 

Auf dem Weg zu mir

 

Manche Wege

die ich gegangen bin,

waren wie Schluchten so tief,

das ich gefangen darin.

 

Andere Wege

die ich bestritt,

kaum zu begehen,

zugewuchert, mit lauter Gestrüpp.

 

Auf einigen Wegen

etwas wie Lianen herunter hing.

Wollte ich auf ihnen wandeln, musste ich aufpassen,

das ich mich nicht in ihnen verfing.

 

Viele Wege

auch Dornen umrankt,

überhaupt nicht zu betreten,

sie machten mich krank.

 

Ein paar Wege

total zugefroren.

Hatte mehrfach versucht sie zu betreten

und mich dabei unterwegs fast verloren.

 

Auf dem Weg zu mir,

stand ich oft vor meiner eigenen Tür.

Ging auch durch Niemandsland,

bis ich den Weg zu mir fand.

 

Dort kann ich nun einigermaßen gehen,

nicht immer bestehen.

Aber sie können mich nicht mehr kriegen,

denn ich lasse mich nicht mehr verbiegen.

 

Manches Mal liegen verschieden große Steine im Weg,

dann muss ich sehen, dass ich sie irgendwie zur Seite beweg.

Ich möchte einmal ein Stück geraden Weges laufen,

dann wüsste ich, das Leben würde auch mal normal verlaufen.

 

 

© Gabi Ebbighausen  21.04.2009

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