Da Schwammerlturm


Ob worm ob koit,
zu jeder Zeit,
ob jung ob oit,
so wia´s di g´freit,
triffst du am Schwammerlturm
a Menge Leit.

Es gibt vü Wein
zum Kosten do,
und du kaunst stehn
oder sitzt di o,
du kaunst wos redn,
oder du bist stü,
so wia a jeda hoit grod wü.

Da Wirt is lustig
und sehr nett,
so wia ma´s sunst
hoit a gern hätt;
drum is für mi
des ane kloar,
daß ma a im neign Joahr
auf mi a bißl huarcht
und den Schwammerlturm besuacht.



Das war wieder einmal ein bisschen steirische Mundart aus Österreich. Der Schwammerlturm ist das Wahrzeichen von Leoben, ein schöner Aussichtsturm inmitten der Stadt mit einer Liftanlage und einer Gaststätte in der obersten Etage.Adalbert Nagele, Anmerkung zum Gedicht

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Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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