Andrea Thiele
Gedicht
Vor gar nicht langer Zeit
Schien mir erneut mein Herz bereit.
An einem unerwartet Abend, gab`s der Emotionen viel
Beziehung aufarbeiten, dass war unser Ziel.
Neu mein Herz mit Hoffnung angefüllt
Träume im zartem Schleier eingehüllt.
Befreit der alten Sorgen
Friedlich schlafend in den nächsten Morgen
Aus tiefstem Herzen dir ein Gedicht verfasst
Damit du auch die Seele meiner hast.
In diesen Zeilen lag mein Gefühl so blank
Das Gedicht nun ungeachtet auf dem Schrank.
Kein zweites mal gelesen, was macht das schon
Erscheint mir dein Handeln nun wie blanker Hohn.
Zwar sagtest du, wie sehr es dich doch freut
Dir mein Wort in Schrift zu geben, hab ich zutiefst bereut.
Es erneut zu lesen, musst du haben Ruh und Zeit
Ja, bist du dafür überhaupt bereit?
Etlich Wochen ist es nun her
Und es zu Glauben fällt mir schwer.
Mein lieb Geschenk wird nicht geachtet
Zart Wort in der Ecke schmachtet.
Die Liebe, sie ging so stetig fort
An ebensolch trostlos Ort
Werd dir nimmer schreiben, Gedicht und Lied
Es unlängst im Herzen meiner, einen andern gibt.
Diese Liebe, sie kam mit aller Macht
Auch unerfüllt, sie mich nicht glücklich macht.
Doch einen Unterschied, den gibt es schon
Dieser Mann, er weiß nichts davon.
Kann die Gefühle meiner nicht verwehren
Darf ihn im Herzen stumm verehren.
Ein Gemeinsam gibt es für uns nie
D`rum lebt er still in meiner Phantasie.
Aus der Realität heraus geboren
Traummann, den ich hab`verloren..
Andrea Thiele ©
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.05.2009.
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