Andreas Benz

Nabel zum Leben

 

 Hast mich schon genähret, als noch fern ab das Licht,

schenktest mir ein Lächeln, erstrahlet aus deinem Gesicht.

Jedes Treten empfandest du in dieser Zeit als Glück,

manchmal wünschte ich mir diese Momente zurück.

 

Es war ein Gefühl was nur wir miteinander teilten,

die gemeinsamen Orte an denen wir verweilten.

Ein Bund zwischen uns geschlossen für die Ewigkeit,

welcher überstand doch jeden Kummer und Leid.

 

Dir zu vertrauen war jederzeit ein einfach Unterfangen,

Geborgenheit erfahren in allen liebesvoll Belangen.

Das Leben von all den Seiten des Seins erfahren,

behütet und doch abgenabelt in all den folgend Jahren.

 

Nur an diesem Tage danken, es wäre doch unsäglich,

denn liebevolle Mütterlichkeit gab sie mir täglich.

Wenn sie auch schon lange weilt an einem anderen Ort,

meine Liebe für sie in Gedanken geht niemals fort.

 

                                      Andreas Benz

 

Anmerkung..Diese Zeilen widme ich meiner Mutter, welche bestimmt wieder liebevoll auf mich schaut, wahrscheinlich selbst in den Himmelsräumen noch sorgenbefaltet ob der Taten ihres einzigen Sohnes, aber immer mit einem Lächeln voller Güte.

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Andreas Benz).
Der Beitrag wurde von Andreas Benz auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.05.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Dem Leben entgegen von Monika Wilhelm



Zwei sensible Frauen, die sensible Gedichte schreiben. Beide schürfen tief. Da bleibt nichts an der Oberfläche. Beide schöpfen aus ihrem emotionalen Reichtum und ihrem souveränen Umgang mit Sprache. Dabei entfalten sie eine immer wieder überraschende Bandbreite: Manches spiegelt die Ästhetik traditioneller formaler Regeln, manches erscheint fast pointilistisch und lässt viel Raum für die eigenen Gedanken und Empfindungen des Lesers. Ein ausgefeiltes Sonett findet sich neben hingetupften sprachlichen Steinchen, die, wenn sie erst in Bewegung geraten, eine ganze Lawine von Assoziationen und Gefühlen auslösen könenn. Bildschön die Kettengedichte nach japanischem Vorbild! Wer hier zunächst über Begriffe wie Oberstollen und Unterstollen stolpert, der hat anhand dieser feinsinnigen Texte mit einem Mal die Chance, eine Tür zu öffnen und - vielleicht auch mit Hilfe von Google oder Wikipedia - die filigrane Welt der Tankas und Rengas zu entdecken. Dass Stefanie Junker und Monika Wilhelm sich auch in Bildern ausdrücken können, erschließt an vielen Stellen eine zusätzliche Dimension [...]

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (12)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Muttertag" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Andreas Benz

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Wind der Zeit von Andreas Benz (Nachdenkliches)
Wunschverbindung von Carola Fehring (Muttertag)
Die Begegnung von Karl-Heinz Fricke (Autobiografisches)