Helene Berger

Gedanken an einen Träumer

 

 

Einfach aus deinen Zeilen ein Gedicht gemacht,

immer und immer wieder drüber nachgedacht,

„Nie solltest du nie sagen“, hast du geschrieben,

doch was ist schon von Träumen je geblieben?

 

Deine Worte, „Nie zweifeln an deinen Träumen“,

auch wenn wir sie träumen in endlosen Räumen?

Du meinst, „Nie den Glauben an sie zu verlieren“,

auch wenn wir dabei Gefühle und Herz riskieren?

 

In einem, da gebe ich dir recht und stimme dir zu,

wunderschöne Träume bringen unser Herz zur Ruh.

Sie sind das, was unser Leben lebenswert macht,

sind oft Hoffnungsträger bei Tage und bei Nacht.

 

Sie stärken, erfüllen uns mit Hoffnung und Mut,

Stunden, in denen wir denken, alles wird gut.

Träume, sie bauen uns auf, geben uns Kraft,

lassen erahnen, was der Mensch alles schafft.

 

Träume so wunderbar, sie können Herzen klauen,

lassen uns glauben, hoffen, sehnsüchtig schauen,

weben uns ein mit Fäden, die wie Fesseln wirken

und wir lassen uns doch gerne von ihnen becircen.

 

Doch an schlechten Träumen, so ist es bekannt,

hat sich schon so mancher die Finger verbrannt

und Träume, an die man sich erinnert glasklar,

man wünschte manches Mal, sie wären wahr.

 

Doch meistens, so wage ich nun auch zu sagen,

liegt es an uns selbst, dass wir es einfach wagen,

Hoffnungen und Träume wahr werden zu lassen,

in die Realität zu übertragen, den Sinn zu erfassen.

 

Denn immer nur in einem Traumzustand zu leben,

kann keine Erfahrungen des Lebens wiedergeben.

Auch wenn die Wirklichkeit manchmal verletzt,

finde ich das wahre Leben doch besser jetzt.

 

So möchte ich es allen gerne vor Augen führen,

Gedanken, Gefühle, Herz und Seele berühren,

„Träume nicht ein Leben, lebe deinen Traum“,

gebt der Sehnsucht und Hoffnung in euch Raum.

 

Träume sind etwas, das uns stärkt und uns hält,

in uns nachklingt, uns trägt durch die kalte Welt.

Träume erhalten uns lebendig, lassen uns sehen,

auch dann, wenn sie nicht in Erfüllung gehen.

                            

                               © H.B.

 

Gedanken an einen ganz besonderen Menschen, einen liebenswerten und warmherzigen Träumer, der mich auch ohne Worte verstand.Helene Berger, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.05.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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