Gabriele Ebbighausen

Fremdes Parfüm

 

Fremdes Parfüm

 

Du kommst Heim, schon wieder viel zu spät,

Dein Weg geradeaus an mir vorüber geht.

Deine Augen halten meinem Blick nicht stand,

will ich Dich berühren, entweichst Du meiner Hand.

 

Ein Hauch von, fremden Parfüm liegt in der Luft,

wo kommt er her? Es ist nicht mein Duft.

Ich bleib vor Dir stehen, sehe Dich an,

bist abweisend, nicht wirklich mein Mann. 

 

Lippenstiftspuren an Deinem Hemd,

bist mir vertraut und gleichzeitig fremd.

Das, was ich denke, das will ich nicht glauben,

denn es würde zerstören Liebe und Vertrauen.

 

Stehst einfach vor mir, unkonzentriert, irritiert,

doch etwas stimmt nicht, hab mich noch nie geirrt.

Spreche Dich an, doch Du weichst mir aus,

mit dummen Floskeln, redest Dich raus.

 

Wenn ich nun die Spuren nehme

und Dich so da stehen sehe,

keine einzige Regung oder Äußerung von Dir,

gehe ich davon aus, Du warst bei Ihr.

 

Sie, die ich nicht kennen will,

schleichst zu ihr, heimlich und still.

Doch das mache ich nicht mit,

dessen sei Dir gewiss.

 

So packe Deine sieben Sachen ein

und zieh zu ihr ins Kämmerlein.

Ob wir noch haben eine Chance,

wird uns zeigen die Distanz.

 

 

© Gabi Ebbighausen  21.05.2009

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*fiktiv*Gabriele Ebbighausen, Anmerkung zum Gedicht

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